Verluste trotz Vorsichtsmaßnahmen vor dem Update

Allgemein sollten Anwender vor dem Update einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, die allerdings nicht jedem zur Verfügung stehen. Zunächst einmal sollten sie ein weit verbreitetes Vorurteil aufgeben: Längst nicht alle Apps aus vergangenen Tagen finden sich noch im App Store und ein Backup bei Apples iOS-Plattform ist kein vollständiges Backup. Bei einem Test-Restore unter iTunes 12.7 für unsere Redundanzebene konnten zahlreiche Apps nicht mehr aus dem App Store heruntergeladen werden. Wir haben daher ein iPhone SE per Backup gesichert und anschließend dieses Backup auf ein iPhone 5S mit gleicher Speicherausstattung gespielt. Doch nicht alle Apps kamen an.

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Wenn Entwickler sie löschen oder ihre Gebühr nicht zahlen oder die App in seltenen Fällen gar von Apple entfernt wird, dann sind Apps schlicht weg, gekauft oder nicht. Wohl dem, der daran gedacht hat, sie vor Jahren unter iTunes herunterzuladen. Davon gehen wir in diesem Test aber nicht aus. Aus unseren Einträgen im Forum geht hervor, dass kaum ein Anwender das klassische vollständige Backup durchführt, das in den Anfangstagen des iPhones noch üblich war.

Der Klon-Vorgang selbst dauerte bei uns etwa drei Stunden. Viel ist von der Internetverbindung abhängig. 16 GByte an Apps herunterzuladen war bei uns im Büro kein Problem, wir haben dort aber auch deutlich mehr als 100 MBit/s. Trotzdem dauerte alleine dies ungefähr zwei Stunden, denn Apps liegen nicht im lokalen Backup, sondern nur die Referenzen auf den App Store - eine Restore-Strategie, die Apple schon länger verfolgt. Damit sind die Apps immer aktuell, was aber auch Nachteile hat. Mancher App-Entwickler verschlimmbessert Funktionen oder integriert In-App-Käufe. Für Heimanwender ist das mitunter anstrengend.

Ein Backup mit 10 Prozent Verlust

Verschwunden sind bei der Erstellung des Redundanz-Telefons insgesamt 22 von 220 Apps, darunter eine uralte Wasserwaage, Number Keys, der Berliner Stadtplan und liebgewonnene ÖPNV-Apps der Barcelona Metro, København Tog (Kopenhagen), San Francisco Muni und Paris Metro. Ganz verloren sind sie immerhin nicht, wir haben uralte Backups und selbst den ersten VLC-Player haben wir noch - und in Zeiten von Roaming und Google Maps ist der Verlust dieser App-Typen halbwegs verkraftbar, auch wenn dies eigentlich kein adäquater Ersatz ist.

  • Runde Tasten beim Taschenrechner (Screenshot: Golem.de)
  • Große Überschriften dominieren iOS 11. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Update-Bildschirm braucht sogar noch mehr Platz. Die Speicheranzeige fiel dem zum Opfer. (Screenshot: Golem.de)
  • Apple informiert Nutzer sehr aktiv über Neuerungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Zum Glück verschwinden die Überschriften beim Scrollen.(Screenshot: Golem.de)
  • Der Dateimanager ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... bietet schnellen Zugriff auf die iCloud-Daten. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Hintergrundsychronisation gibt es aber nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Listenansicht ist übersichtlicher. (Screenshot: Golem.de)
  • Die neue Speicherverwaltung ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... mit Empfehlungen und Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser iPhone SE im Quermodus. Airplay ist übersichtlicher geworden. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Youtube-Interface ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... ist der Aufruf des Kontrolzentrums etwas schwierig. (Screenshot: Golem.de)
  • Das iPhone SE hat nicht genug Platz. (Screenshot: Golem.de)
  • Also wird gegebenfalls gescrollt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier spielen wir gerade aktiv Musik ab. Die Steuerung ist aber inaktiv. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Airplay-Menü ist aber alles in Ordnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbiges gilt für die Musik-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Kontrollzentrum ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... lässt sich umfangreich bearbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Viele Extras sind nützlich für den Alltag. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine gelungene Farbauswahl ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... erhöht die Übersichtlichkeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Bildschirm zum Entsperren per Touch ID (Screenshot: Golem.de)
  • Das iPhone erinnert uns ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... an eine Reise im vergangenen Jahr ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und produziert automatisiert ein passendes Video. (Screenshot: Golem.de)
  • Früh Aufstehen liegt uns nicht, da hilft auch der buntere Wecker nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch das iPhone bekommt einen Notfallmodus. (Screenshot: Golem.de)
  • Ausgegraute Musik ist nicht abspielbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die TV App ist hierzulande noch nicht wichtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Design erinnnert an den App Store. (Screenshot: Golem.de)
  • Dieser ist auch deutlich bunter geworden, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... braucht aber Platz. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri-Einstellungen sind prominenter. (Screenshot: Golem.de)
  • Oben fehlt ein wenig Luft im neuen Telefon-Design. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Benachrichtungen sind ebenfalls etwas verändert worden. (Screenshot: Golem.de)
  • Alanis Morissette versteht Siri, doch die Aussprache ist weiter sehr deutsch. Allgemein wurde die Aussprache verbessert. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem iPad Air: das Dock in der Youtube-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Wisch nach oben zeigt die zuletzt geöffneten Apps. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch im Hochkantmodus gibt es im Dock viel Platz. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir öffnen im Browser ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... erst das Dock ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und schieben dann Apple Maps ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... in die Ecke. Auf dem iPad Air dauert das. Wir haben Zeit für Screenshots. (Screenshot: Golem.de)
  • Slide Over ist auf einem alten iPad nur mit Einschränkungen nutzbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Slide Over auf der anderen Seite (Screenshot: Golem.de)
  • Die Tastatur erleichtert die Arbeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Sonderzeichen gibt es mit einem Wisch nach unten. (Screenshot: Golem.de)
  • Das gilt auch für die zweite Sonderzeichen-Ebene. (Screenshot: Golem.de)
  • Slide Over auf dem iPad Pro: Beide Apps sind zugleich nutzbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Zudem funktioniert hier der Splitscreen, wie auch schon in alten iOS-Versionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bedienung geht flott von der Hand. (Screenshot: Golem.de)
Runde Tasten beim Taschenrechner (Screenshot: Golem.de)
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Ein bisschen traurig stimmt uns der Verlust mancher Spiele aus der Anfangszeit des iPhones. EAs Sim City ist weg. Das simple Spiel Crash Landing, mit dem wir bis zuletzt immer wieder Zeit verbrachten, auch. Zudem beklagen wir den Verlust von Segas Monkey Ball. Letzteres fand sich interessanterweise in der "Gekauft"-Liste, war jedoch nur mit einer ausgegrauten Download-Wolke vorhanden. Positiv ist anzumerken, dass manche Spiele gesichert werden konnten, die im App Store offiziell nicht mehr gelistet sind, etwa Flight Control. Nur erkennen Anwender nirgends, was wann wo mit der App-Sammlung passieren könnte.

Das Ergebnis ist an sich nicht überraschend. Dass iOS-Backups basierend auf dem App Store die Apps grundsätzlich nicht immer sichern, ist Teil des Konzepts seit iOS 9 und nichts Neues. Dass gleich zehn Prozent Verlust beim typischen von Apple vorgesehenen Übertragungsweg mit iTunes 12.7 auftrat, überraschte uns dann aber doch. Und das war erst der Anfang.

Übrigens sind die Daten der verlorenen Apps ebenfalls verloren. Mit den üblichen Tools wie iExplore haben wir nach einem Backup des Redundanz-iPhones vom Modell 5S in Stichproben nichts mehr in dem Datensatz gesehen. Die Daten befinden nur noch auf unserem eigentlichen iPhone SE, das als Quelle diente, und dessen Backup.

Zum Glück ist Apple beim Update auf iOS 11 nicht so radikal. Daten und Apps bleiben vorhanden, der Zugriff ist aber eingeschränkt.

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ArcherV 26. Sep 2017

Natürlich kann man den Drucker auch noch benutzen. Hat man keine Billiggurke gibt's...

Anonymer Nutzer 26. Sep 2017

auch unter 32 Bit möglich gewesen wären. Apple kappt halt gerne Zöpfe damit ein Upgrade...

Cohaagen 25. Sep 2017

Seit iPhone 1 dabei und seitdem nur 77 Apps liebgewonnen? ;) Spaß beiseite, auf meinem...

Trollversteher 25. Sep 2017

Schließ ihn einfach nochmal an, und versuche ihn so zu verwenden, wie Du heutzutage...

budweiser 25. Sep 2017

Die 165 halte ich für wenig glaubhaft. Aber auch wenn, ist es ja kein Problem, einfach...



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