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Siri AI als eigenständige App

Ein Herzstück der Ankündigung ist Siri AI, das Apple als leistungsfähigere Version des bisherigen Assistenten beschreibt. Es erscheint als eigenständige App, soll Nachrichten, E-Mails und Fotos durchsuchen und Aktionen in Drittanbieter-Apps ausführen können.

Die Siri-App synchronisiert den Gesprächsverlauf privat per iCloud über alle Geräte hinweg, sodass Nutzer eine Konversation auf dem Mac beginnen und auf iPhone, iPad, Apple Watch oder Vision Pro nahtlos fortsetzen können. Die neuen Siri-Funktionen kommen noch in diesem Jahr als Beta. In der EU wird Siri AI zunächst nicht für iOS und iPadOS verfügbar sein.

Siri AI lässt sich von überall im System aufrufen. Auf dem iPhone geht das per Sprachbefehl, über die Seitentaste oder per Wischen von der Dynamic Island nach unten. Auf iPad und Mac ist Siri AI in die Spotlight-Suche integriert. Zusätzlich lässt es sich per Control-Klick auf Bilder, Dateien oder Text direkt im System aufrufen, um Fragen dazu zu stellen.

Auf dem iPhone ist Siri AI nun direkt in die Kamera-App integriert. Im neuen Siri-Modus tippen Nutzer einfach auf den Auslöser. Siri sieht dann, was die Kamera erfasst, und kann entsprechend handeln, etwa eine Rechnung per Apple Cash aufteilen oder Nährwerte eines Gerichts abrufen. Visuelle Intelligenz mit Siri kommt erstmals auch auf iPad und Mac. Auf dem iPad ist sie ins Bildschirmfoto-Erlebnis integriert, auf dem Mac greift man per Tastenkombination darauf zu.

Siri übernimmt auch das Schreiben: Nutzer beschreiben, was sie wollen, und Siri erstellt einen Entwurf. In Mail und Nachrichten kann Siri berücksichtigen, wie normalerweise mit einem bestimmten Empfänger kommuniziert wird, inklusive Schreibstil und Zeichensetzung.

Wer Vorgesetzte gewöhnlich mit kurzen Stichpunkten anschreibt, bekommt genau das als Entwurf. Außerdem lässt sich die Siri-Stimme in Ausdruckskraft und Tempo an persönliche Vorlieben anpassen.


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