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iMac Pro
iMac Pro (Bild: Apple)

Apple iMac Pro: RAM und SSDs lassen sich mit viel Mühe austauschen

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iMac Pro (Bild: Apple)

Apples neuer iMac Pro hat durchaus austauschbare Komponenten, wie es von einem Rechner mit einem Pro-Label zu erwarten ist. Allerdings ist der Vorgang recht komplex, da das Design des Rechners einem leichten Zugang entgegensteht.

OWC hat sich des iMac Pro angenommen und diesen auseinandergebaut. Der Anbieter von Speicherupgrades für Macs wollte herausfinden, ob sich Komponenten des rund 5.500 Euro teuren Macs austauschen lassen.

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Prinzipiell ist das durchaus möglich, doch der Zugang ist nichts für den regulären Anwender. Es gibt keine Serviceklappe, wie sie bei Workstations und Pro-Rechnern sonst normal ist. Stattdessen muss das Panel samt Schutzglas im Ganzen von der Basis abgehoben werden. Der Anwender muss dabei darauf achten, dass das Glas nicht bricht.

Doch selbst dann ist kein unmittelbarer Zugriff auf die Komponenten möglich. Der Anwender blickt dann zwar auf das Mainboard, jedoch nur auf die Rückseite. Es muss also noch das gesamte Board gelöst werden. Dazu müssen erst die Lüftungseinheit sowie wie die Lautsprecher entfernt werden. Besonders angenehm für Servicemitarbeiter ist das nicht. Es kostet Zeit. Normalerweise werden Pro-Rechner so gebaut, dass die Komponenten sich in ein paar Minuten austauschen lassen, um die Kosten für Servicemitarbeiter zu reduzieren. Wartungsfreundliche Rechner sind deswegen auch recht teuer.

Kein verlöteter Speicher

Ist das Board aber erst einmal aus dem Gehäuse gelöst, lassen sich die DDR4-Riegel (mit ECC-Absicherung) einfach herausnehmen. Die Konstruktion sieht so aus, als hätte Apple das erleichtern können, indem man in der Gehäuserückwand einfach zwei Serviceklappen zum Teil des Designs gemacht hätte. Das sieht allerdings nicht so schick aus.

Durch das Auseinandernehmen hat OWC auch die SSD-Konfiguration entdecken können. Selbst beim 1-TByte-Modell des iMac Pro werden zwei SSDs als RAID zusammengeschaltet. Die M.2-SSDs lassen sich aber entnehmen. OWC geht nicht von einem hohen Risiko durch die Konfiguration aus, da moderne SSDs ihren Erfahrungen nach sehr zuverlässig sind.

Mit kleinen Aufklebern will Apple allerdings offenbar herausfinden, ob der Anwender sich an der Maschine auch intern zu schaffen gemacht hat. Die Sticker befinden sich auf den Schrauben, die die SSDs sichern. Ein Hindernis sind sie allerdings nicht. Aber dafür ein Hinweis darauf, dass Apple die Garantie verweigern könnte.

Entsprechende Aufkleber finden sich auch auf den Schrauben, die das Kühlsystem fixieren. Die CPU ist dabei tatsächlich gesockelt (per LGA), müsste also austauschbar sein, sofern die Firmware nicht blockt. Jedoch gibt es keinen traditionellen Sockelmechanimus. Apple hat sich entschieden, die CPU mit der Kühlerkonstruktion auf dem Sockel zu fixieren, die ohnehin für Apple angepasst wurde. Durch den Kühleraufbau müsste bei dem Austausch aber mit hoher Präzision vorgegangen werden, um den Sockel nicht zu beschädigen.

Im eigenen Interesse plant OWC, selbst Speicheraufrüstungen anzubieten. Etwas ungewöhnlich für ein Unternehmen ist allerdings, dass OWC seinen Kunden von seinem künftigen Aufrüstservice ehrlich abrät. Es sei sinnvoller, den Mac lieber gleich mit der Speicherausstattung zu kaufen, die man für notwendig hält, statt den Rechner durch OWC aufrüsten zu lassen. Der Aufwand ist so hoch, dass dies sich finanziell für potenzielle iMac-Pro-Besitzer nicht lohnt. Apple selbst verlangt für die Verdopplung von 32 auf 64 GByte RAM 960 Euro. Preislich ist das nicht besonders auffallend, da ECC-Riegel recht teuer sind. 128 GByte kosten einen Aufpreis von 2.880 Euro.

Das Angebot dürfte sich aber dennoch lohnen, wenn der Käufer seinen Bedarf falsch eingeschätzt hat und plötzlich doch mehr Arbeitsspeicher braucht.


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Geistesgegenwart 02. Jan 2018

Nein das ist steuerlicher Unfug. Hast du den Rechner als Geschäftsausgabe angeschafft...

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jo-1 31. Dez 2017

dann guck Dir mal die Luftführung an und überlege mal wie gross die Klappe werden müsste...

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Pjörn 31. Dez 2017

In Grunde genommen wird darauf auch auf unterschiedliche Weise im Casino gewettet...

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mrombado 30. Dez 2017

.... Hat eh keinen Sinn...

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