Apple: iFixit lobt Reparierbarkeit des Mac Pro

Der Mac Pro lässt sich werkzeuglos auseinandernehmen. Das fängt beim Öffnen des Gehäuses an, das mit einem großen Verschlussring gesichert ist, der sich an der Gehäuseoberseite befindet. Die Reparaturprofis von iFixit(öffnet im neuen Fenster) lobten beim Zerlegen des modularen Rechners auch, dass sich die Erweiterungskarten leicht wechseln ließen, und dass Apple viele Bauteile nummeriert oder mit Piktogrammen versehen habe, die das Auseinandernehmen erläuterten. Das Netzteil ist mit einer einzigen Schraube gesichert, was auch für die Standfüße gilt.
Die Mitarbeiter von iFixit betonen allerdings, dass viele Ersatzteile nur über Apple bezogen werden könnten, was die Kosten bei Reparaturen deutlich erhöhen dürfte.
Kritisiert wurde die SSD des Mac Pro. Auch diese lässt sich zwar problemlos austauschen, doch können zumindest für das Betriebssystem nur Exemplare von Apple verwendet werden. Denn die SSD ist an den Sicherheitschip T2 gebunden. Das könnte auch bei der Datenrettung die Arbeit eines unabhängigen Dienstleisters unmöglich machen, urteilte iFixit, denn die Daten würden automatisch verschlüsselt.
An den Mac Pro lassen sich zahlreiche Geräte anschließen. Das Towergehäuse verfügt über zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse an der Oberseite und zwei auf der Rückseite. Dazu kommen zwei 10-Gbit-Anschlüsse für Ethernet und zwei USB-3-Anschlüsse. Die Videoanschlüsse variieren je nach gewählter Grafikkarte.

Der Mac Pro im Tower-Design kostet ab 6.499 Euro, die noch nicht verfügbare Rack-Variante wird 7.199 Euro kosten. In Vollausstattung kostet der Mac Pro 62.419 Euro, dabei wurden die Rollen für das Gehäuse hinzugerechnet. Diese Option allein kostet 480 Euro.



