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Apple Health: Google behebt einen der größten Schwachpunkte von Fitbit Air

Das Fitbit Air arbeitet jetzt besser mit dem iPhone zusammen. Eine grundsätzliche Einschränkung bleibt allerdings bestehen.
/ Peter Steinlechner
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Fitbit Air (Bild: Peter Steinlechner / Golem)
Fitbit Air Bild: Peter Steinlechner / Golem

Zum Marktstart funktionierte die Anbindung nur in eine Richtung. Google Health konnte Daten aus Apple Health übernehmen, etwa Schritte, Schlafdaten oder Informationen von anderen kompatiblen Geräten wie Garmin-Uhren.

Wer dagegen Aktivitäten mit dem Fitbit Air aufzeichnete, konnte diese nicht in Apple Health übernehmen. Google hatte bereits zur Vorstellung angekündigt, diese Funktion später nachzureichen.

Mit der jetzt veröffentlichten Version 5.0.5 von Google Health wird daraus eine Zwei-Wege-Synchronisation. Nach der Aktualisierung können Nutzer Google Health die Berechtigung erteilen, Daten in Apple Health zu schreiben.

Voller Zugriff für Bevel & Co.

Dadurch können iPhone-Nutzer die mit dem Fitbit Air erfassten Informationen erstmals in Apps auswerten, die auf Apple Health als zentrale Datenquelle zugreifen. Dazu gehören Ernährungsanwendungen oder Analyse-Apps wie Bevel, die aus Gesundheitsdaten Kennzahlen wie Erholung oder Trainingsbelastung berechnen.

Eine wichtige Einschränkung bleibt allerdings bestehen: Obwohl die Daten künftig in Apple Health verfügbar sind, lassen sich damit die Aktivitätsringe auf iPhone und Apple Watch weiterhin nicht schließen.

Diese Funktion stellt Apple Drittanbietern grundsätzlich nicht zur Verfügung. Zudem scheint Google das Update schrittweise zu verteilen, so dass die neuen Berechtigungen bei einigen Nutzern erst nach der Aktualisierung der App erscheinen.

Für Android-Nutzer ändert sich durch das Update nichts. Wie es mit Air weitergeht, stellte Google in einer ungewohnt konkreten Roadmap vor.


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