Apple: Headsets vertragen sich nicht immer mit iPhone 6

Nicht jedes Headset funktioniert fehlerfrei am iPhone 6 oder iPhone 6 Plus. Betroffene hören Störgeräusche und es gibt Fehlbedienungen. Neben Bastellösungen gibt es mittlerweile auch passende Abstandshalter zu kaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nicht jedes Headset funktioniert reibungslos mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus.
Nicht jedes Headset funktioniert reibungslos mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Seit dem Verkauf des iPhone 6 und iPhone 6 Plus beklagen manche Käufer, dass es Probleme bei der Nutzung eines Headsets gibt. Beim Musikhören treten lästige Störgeräusche auf, so dass der Musikgenuss nachhaltig getrübt ist. Außerdem soll sich Siri immer mal wieder starten, ohne dass dies gewollt ist. Zudem berichten Betroffene davon, dass die Musikwiedergabe ungewollt pausiert oder fortgesetzt wird.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) IT-Support im Service Desk der Polizei
    Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
  2. Webentwickler für WordPress Projekte (m/w/d)
    Brainson GmbH, Freiburg
Detailsuche

In einem Supportforum von Apple haben Betroffene ihre Erfahrungen ausgetauscht, die Einträge wurden mittlerweile von über 65.000 Nutzern gelesen. Es sind also einige Besitzer eines iPhone 6 oder iPhone 6 Plus davon betroffen. Wenn es zu den Problemen kommt, fällt auf, dass der Klinkenstecker des Headsets nicht komplett in der Kopfhörerbuchse des Smartphones verschwindet. Ein kleines Stück schaut heraus und es ist auch nicht möglich, den Klinkenstecker komplett zu versenken. Das soll auch bei Headsets auftreten, die älteren iPhone-Modellen beigelegen haben, also direkt von Apple stammen.

Headset-Hersteller verkauft passende Spacer

Je nach Sichtweise ist also entweder die Buchse im iPhone 6 und iPhone 6 Plus nicht tief genug oder der Klinkenstecker des betreffenden Headsets zu lang. Dadurch ragt der Stecker etwas heraus. Der US-amerikanische Kopfhörerhersteller Rbh hat darauf reagiert und bietet mittlerweile passende Abstandshalter an, die dafür sorgen, dass der Stecker stabil in der Buchse steckt. Damit sollen die Störgeräusche und die Fehlbedienungen nicht mehr vorkommen.

Zwei solcher Spacer verkauft Rbh für 2 US-Dollar und verschickt sie innerhalb der USA versandkostenfrei. Eine Lieferung nach Deutschland ist laut Bestellseite zwar möglich, dann fallen aber knapp 40 US-Dollar Versandkosten an, so dass der Anschaffungspreis dafür enorm steigt. Das in Hamburg ansässige Unternehmen Color-Kabel bietet einen Abstandshalter für 4,95 Euro an.

Betroffene haben Bastellösungen gefunden

Golem Karrierewelt
  1. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.02.2023, Virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In Apples Supportforum berichten Nutzer, wie sie sich mit Bastellösungen beholfen haben. Einige haben Zahnseide um den Stecker gewickelt, andere haben Aufsetzstöpsel für Ohrhörer verwendet, um den Stecker zu stabilisieren. Es soll sogar genügen, den Stecker durch Papier zu stecken, so dass der Papierbogen den Abstand ausgleicht.

Wer sich erst noch ein Headset für das iPhone 6 oder iPhone 6 Plus kauft und solche Probleme verhindern will, müsste darauf achten, dass es ein MFI-Logo aufweist. MFi steht für "Made for iPhone" und soll sicherstellen, dass Zubehör reibungslos mit den Apple-Produkten zusammenarbeitet.

Nachtrag vom 27. März 2015

Auch in Deutschland kann ein passender Abstandshalter für Besitzer eines iPhone 6 und iPhone 6 Plus bestellt werden. Das in Hamburg ansässige Unternehmen Color-Kabel bietet einen Abstandshalter für 4,95 Euro an. Die Meldung wurde an der betreffenden Stelle ergänzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MüllerWilly 30. Mär 2015

Das ist doch ein ganz normaler O-Ring? Die gibt es gelegentlich sogar im Aldi und co. im...

ObitheWan 27. Mär 2015

Will Apple hier neue Zielgruppen erschließen? TGIF!

SchmuseTigger 27. Mär 2015

Nö, nur an deinen Fussel-Freunden.

SchmuseTigger 26. Mär 2015

Jau, also das die beim Testen Probleme haben (also Geheimhaltung bla) ist ja für den...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Urheberrechtsverletzung
US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen

Noch während der Lizenzverhandlungen installierte die US-Marine eine Software auf über 500.000 Rechnern. Sechs Jahre später muss sie dafür bezahlen.

Urheberrechtsverletzung: US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen
Artikel
  1. Karmesin und Purpur: Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon
    Karmesin und Purpur
    Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon

    Schwache Grafik und trotzdem Ruckler: Viele Spieler ärgern sich über den technischen Zustand von Pokémon Karmesin/Purpur.

  2. Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
    Bayern
    Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

    Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

  3. EuGH: Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein
    EuGH
    Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein

    Google will keine 4,125 Milliarden Euro zahlen und zieht mit dem Fall vor den Europäischen Gerichthof. Es geht um Android.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /