Apple-Headset: Vision Pro ist nicht Mark Zuckerbergs Vision

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat sich bei einem firmenweiten Meeting zu Apples Vorstellung des Vision-Pro-Headsets geäußert. The Verge(öffnet im neuen Fenster) verfolgte das Treffen, Zuckerberg zeigt sich dabei unbeeindruckt von Apples Headset.
"Basierend darauf, was ich bisher gesehen habe, würde ich sagen: Die gute Nachricht ist, dass es keine magische Lösung für physikalische Beschränkungen gibt, die unsere Teams nicht schon bedacht hätten" , sagte Zuckerberg der Meta-Belegschaft. Er merkte den deutlich höheren Preis des Vision Pro im Vergleich zum Quest 3 an und den Umstand, dass Apples Headset eine externe Stromversorgung benötige. Das Vision Pro startet ab 3.500 US-Dollar.
Zudem verwies Zuckerberg auf Unterschiede zwischen Apple und Meta mit Blick auf Werte und Visionen. Meta schaffe Innovationen, die so zugänglich und erschwinglich wie möglich sein sollten. Darüber hinaus sei Metas Vision des Metaverse grundlegend sozial: Nutzer sollten miteinander interagieren, bei Metas Geräten gehe es um Aktivitäten.
Zuckerberg verweist auf unterschiedliche Ansätze
"Im Vergleich dazu hat jede Demo von Apple jemanden gezeigt, der alleine auf einem Sofa saß" , sagte Zuckerberg. In der Tat fokussierte sich Apple bei der Präsentation des Vision Pro auf individuelle Tätigkeiten, sowohl im Unterhaltungs- als auch im Arbeitsbereich. "Ich meine, das könnte die Zukunftsvision des Computing sein, aber es ist nicht die, die ich will. Es gibt einen philosophischen Unterschied bezüglich unserer Herangehensweisen."
Apples Vorstellung des Vision Pro wurde grundsätzlich positiv aufgenommen. Der Konzern erfand technisch gesehen das Rad zwar nicht neu, der individuelle Ansatz und die Softwareumsetzung - sollten sie so kommen wie vorgestellt - könnten aber auf Widerhall im Markt stoßen.
Metas Idee des Metaverse scheint bislang trotz ordentlicher Verkäufe der Meta-Headsets noch nicht recht im Markt angekommen zu sein. Trotz hoher Investitionen seitens Meta gibt es in der Industrie Zweifel an Zuckerbergs Vision . Metas Mitarbeiter selbst arbeiteten ebenfalls kaum im Metaverse , wie Insider berichteten.



