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Apple: Gerüchte um OLED-Leiste und Touch-ID in kommenden Macbooks

Apples Macbook Pro ist schon lange nicht mehr aktualisiert worden. Die nächste Generation könnte mehreren Berichten zufolge ein zweites Display mit Touchscreen und einen Fingerabdrucksensor bieten: Konzepte, die teilweise im Windows-Umfeld schon umgesetzt wurden, dort jedoch floppten.

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Noch bieten Apples Macbook Pro keine OLED-Leiste.
Noch bieten Apples Macbook Pro keine OLED-Leiste. (Bild: Apple)

Die Hinweise, dass das nächste Macbook Pro mit einer OLED-Touchscreen-Leiste ausgestattet wird, werden immer deutlicher. 9to5mac bezieht sich bei seinem Bericht darüber auf eine angeblich zuverlässige, aber ungenannte Quelle, die die Entwicklung eines Macbook Pro (Retina-Version, rMBP) mit OLED-Leiste bestätigt. Schon länger ist zudem bekannt, dass MacOS Sierra 10.12 Ressourcen für eine solche Leiste bietet.

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Neben der OLED-Leiste soll auch die Fingerabdrucklesefunktion Touch-ID integriert werden, und zwar laut der Quelle von 9to5mac dort, wo der Anschaltknopf zu finden sein wird. Das würde dem derzeitigen Konzept der iOS-Geräte folgen. Die OLED-Leiste selbst soll keine dedizierte Funktion und damit fixe virtuelle Tasten haben. Stattdessen soll das Layout der Tasten kontextbezogen dargestellt werden. Die Helligkeitssteuerung für die Tastaturbeleuchtung könnte bei Sonnenschein beispielsweise ausgeblendet werden, und die Abspieltasten für Medien ergeben keinen Sinn, solange kein Medienabspieler als Programm gestartet wurde.

In der Windows-Welt ist der Einsatz eines Fingerabdrucksensors nichts Ungewöhnliches. Insbesondere in Geschäftskundenhardware ist dieser häufig verbaut. Mitunter werden auch Venenscanner verbaut und Microsoft hat zuletzt mit Windows Hello auch die Identifizierung des Nutzers per Iris-Scan stark vorangetrieben.

Windows Sideshow und OLED-Tastaturen

Der Einsatz eines zweiten Displays hingegen als Tasten-Ersatz ist in der Art der Integration noch nicht in der Masse vorgekommen. Langjährige Leser erinnern sich an Art Lebedevs spannende, aber auch sehr teure Versuche mit der Optimus-Tastatur. In jeder Taste steckt dort ein Display, das im Kontext unterschiedliche Funktionen anzeigte. Acer wagte es sogar, mit dem Iconia ein Notebook auf den Markt zu bringen, dass gar keine echte Tastatur bot. Mit Windows Sideshow (Asus W5Fe) gab es zudem in Windows Vista ebenfalls eine Betriebssystemfunktion, die unabhängig vom Hauptdisplay Informationen anzeigen sollte. Damals war an Touchscreens aber kaum zu denken, und das Konzept scheiterte.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, und die Hinweise darauf sind recht deutlich, dürfte Apples System eine hochintegrierte Version beider Ideen werden. Durch die Beschränkung auf die Funktionsleiste wird das allgemeine Tippgefühl kaum beeinflusst, da die Funktionstasten beim normalen Tippen wenig genutzt werden. Interessant wird werden, wie sich kontextbezogen die virtuellen Tasten verändern. Da Apple große Kontrolle über die Infrastruktur hat, lassen sich entsprechende Funktionen leichter auf der Mac-Plattform umsetzen.

Da Macs auch mit Windows laufen können, dürfte die Leiste auch unter Windows unterstützt werden. Sideshow kann allerdings nicht mehr verwendet werden, da die Funktion von Microsoft aufgegeben wurde.

Eine OLED-Leiste wäre seit langem wieder eine Neuerung bei den Macs, denn Apple verkauft derzeit stark veraltete Hardware, was sich auch bei den Absatzzahlen bemerkbar macht. Gerüchteweise sind neue Macs im September oder Oktober zu erwarten, in den vergangenen Jahren nutzte Apple diese Monate für Neuvorstellungen.



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synoon 13. Okt 2016

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ikso 10. Aug 2016

Wieso sollte es 3000¤ Kosten? Ich tippe ab 1600¤ ist man dabei.

Peter Glaser 09. Aug 2016

Ich persönlich finde den kurzen Hub der Tasten sehr gut. Dadurch kann ich schneller...

Geistesgegenwart 09. Aug 2016

Naja fast jede Anwendung hat einen Einstellungsdialog - egal welches OS, egal welches...

stoneburner 09. Aug 2016

apple verkauft seit 2006 keine rechner mehr mit tpm modul, weil die generell recht...


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