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Foxconn-Chef Terry Gou am 10. Mai 2012
Foxconn-Chef Terry Gou am 10. Mai 2012 (Bild: Aly Song/Reuters)

Apple, Foxconn und Sharp: Displayfabrik für Smartphones und Tablets

Foxconn-Chef Terry Gou am 10. Mai 2012
Foxconn-Chef Terry Gou am 10. Mai 2012 (Bild: Aly Song/Reuters)

Eine neue Fabrik von Foxconn und Sharp in China soll hochauflösende Displays für Smartphones und Tablets bauen. Der Kunde ist Apple, er ist aber nicht der einzige.

Foxconn und Sharp sind in der Schlussphase von Verhandlungen für ein Joint Venture für eine LCD-Fabrik in China. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Sharp würde seine fortgeschrittene Technologie einbringen. Das Werk wird in Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, errichtet.

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Foxconn hatte Ende März 2012 für rund 600 Millionen Euro einen Anteil von zehn Prozent an dem japanischen Elektronikhersteller Sharp übernommen. Vier Subunternehmen Foxconns bekamen damit die Kontrolle über die Hälfte einer 10G-Display-Fabrik in Sakai im Westen Japans. Foxconn erhielt Anteile an Sharp Display Products (SDP), einem Gemeinschaftsunternehmen von Sharp und Sony, das große Panels und Module herstellt. Nach Abschluss der Transaktion wird der taiwanische Foxconn-Mutterkonzern Hon Hai Group der größte Einzelaktionär von Sharp sein.

Für die Fabrik in Chengdu sei im Mai 2012 eine Vereinbarung zwischen Sharp und Foxconn erzielt worden, die sich besser gegenüber den Konkurrenten Samsung Electronics und LG positionieren wollen. Die staatlichen Stellen in China und Taiwan hätten bereits zugestimmt.

Das Chengdu-Werk soll kleine und mittelgroße hochauflösende Displays bauen. Produktionsbeginn sei 2013, die Kosten liegen laut Nikkei bei über 100 Milliarden Yen (1 Milliarde Euro).

Ziel sei es, preiswerter als Samsung und LG Displays für Smartphones und Tablets zu produzieren. Sharp wolle zudem von Foxconn hergestellte Smartphones mit den Displays unter der japanischen Marke in China anbieten. Foxconn will die Geräte in seinen Einzelhandelsketten vermarkten.


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johnny rainbow 24. Mai 2012

Würd mich auch überraschen, aber höhere Marge = mehr Geld. Und mehr Geld = gut.



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