Apple: Foxconn fehlen Arbeiter für iPhone-Produktion

Apple und Foxconn fehlen in China einem Medienbericht zufolge Arbeiter, um die kommende Generation an iPhones zu bauen. Wie die South China Morning Post(öffnet im neuen Fenster) meldet, reagiert unter anderem Foxconn mit Erhöhungen bei den Bonuszahlungen.
So wurde in der Fabrik in Zhengzhou der Bonus für Neuankömmlinge auf 10.200 Yuan erhöht - das sind fast 1.350 Euro. Arbeiter sollen die Zahlung erhalten, wenn sie mindestens 90 Tage in der Integrated Digital Product Business Group angestellt bleiben, die unter anderem für die Fertigung der iPhones zuständig ist. In Zhengzhou sollen 80 Prozent der weltweiten iPhone-Produktion stattfinden.
Auch die Zulieferer Lens Technology und Luxshare sollen ihrerseits die Bonuszahlungen erhöht haben. Lens Technology sucht 5.000 Arbeiter für die Produktionsstraße und 2.000 Qualitätsinspekteure, die Bonuszahlung wurde von 5.000 auf 10.000 Yuan erhöht (1.316 Euro). Wer über sieben Monate lang mindestens 20 Tage im Monat angestellt ist, soll den Bonus erhalten.
Bonus für Rückkehrer bei Luxshare
Luxshares Fabrik in Dongguan zahlt Arbeitern einen Bonus von 5.000 Yuan (knapp 660 Euro), wenn sie einen neuen Mitarbeiter empfehlen. Auch dieser Betrag wurde vor kurzem von 2.500 Yuan verdoppelt. Wer bei Luxshare gekündigt hat, aber bereit ist, wiederzukommen, erhält 3.800 Yuan (500 Euro).
China ist immer noch essenziell für Apple, was die Produktion seiner Geräte angeht. Das liegt neben den verhältnismäßig günstigen Lohnkosten auch am Technologievorteil, den sich die Zulieferer erarbeitet haben. Der South China Morning Post zufolge verlieren die Fabrikjobs bei der jungen Bevölkerung Chinas aber immer mehr an Reiz. Die Löhne in Zhengzhou haben sich dabei in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt.



