Abo
  • Services:

Apple: Fehler in Homekit ermöglichte offenbar unbefugten Zugang

Ein Fehler im Homekit-Framework soll dazu geführt haben, dass Smart-Devices von außerhalb gesteuert werden konnten. Apple hat einen Fehler eingestanden und bereits eine Übergangslösung verteilt, wodurch jedoch bestimmte Funktionen von Homekit zunächst eingeschränkt sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple hat Probleme mit Homekit.
Apple hat Probleme mit Homekit. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Die Internetseite 9to5Mac berichtet, dass smarte Geräte innerhalb von Apples Homekit-System aufgrund eines Fehlers im Framework von unbefugter Stelle außerhalb des eigentlich gesicherten Systems gesteuert werden konnten. Dem Magazin wurde dies auch demonstriert, Details wollen die Journalisten aus Sicherheitsgründen allerdings nicht veröffentlichen.

Türschlösser und Tore können unbefugt geöffnet werden

Stellenmarkt
  1. BüchnerBarella Holding GmbH & Co. KG, Gießen
  2. BWI GmbH, verschiedene Standorte

Aufgrund der Schwachstelle sollen unter anderem smarte Türschlösser und Garagentür-Öffner von außerhalb steuerbar gewesen sein - ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Das Problem lag 9to5Mac zufolge nicht bei den smarten Geräten, sondern am Homekit-Framework.

Apple teilte der Internetseite mit, dass die Probleme beseitigt worden seien, allerdings zunächst mit einer Übergangslösung. Diese schränkt den Angaben zufolge den Zugriff für Nutzer ein, die einen geteilten Zugang zu den Geräten erhalten haben. Mitte Dezember 2017 soll es ein Update geben, welches das Problem beseitigt und den vollen Funktionsumfang wieder herstellt.

Das Sicherheitsproblem benötigt mindestens ein iOS-Gerät mit der Version 11.2, ältere Versionen sind offenbar nicht betroffen. Das Gerät muss mit dem Homekit-Konto des Nutzers über die Cloud verbunden sein.

Aktueller Fix nur Übergangslösung

Der Exploit ist 9to5Mac zufolge nicht einfach durchzuführen, auf eine Beschreibung verzichtet die Seite dennoch. Apple soll von dem Problem bereits seit Oktober 2017 gewusst haben und in iOS 11.2 und WatchOS 4.2 schon Teile des Fehlers beseitigt haben. Allerdings konnte das Problem offenbar nicht komplett aus der Welt geschafft werden.

Nutzer müssen kein spezielles Update installieren, die komplette Beseitigung des Problems soll - wie der aktuelle Fix - über den Server verteilt werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,90€ + Versand (Vergleichspreis 100,83€ + Versand)
  2. für 50,96€ mit Code: Osterlion19
  3. (aktuell u. a. ADATA XPG GAMMIX D3 DDR4-3200 8 GB für 49,99€ + Versand)

maverick1977 09. Dez 2017

Und dennoch hat er recht. Was dieses Jahr bei Apple los war, ist mit der gesamten...

bazoom 08. Dez 2017

von unbefugter Stelle - ja so soll es wohl gedacht sein!

hyperlord 08. Dez 2017

Vermutlich musste man nur zweimal die Türklinke drücken, damit man dann als root-User...


Folgen Sie uns
       


Sailfish OS auf dem Sony Xperia XA2 Plus ausprobiert

Sailfish OS gibt es als Sailfish X auch für einige Xperia-Smartphones von Sony. Wir haben uns die aktuelle Beta-Version auf dem Xperia XA2 Plus angeschaut.

Sailfish OS auf dem Sony Xperia XA2 Plus ausprobiert Video aufrufen
Echo Wall Clock im Test: Ach du liebe Zeit, Amazon!
Echo Wall Clock im Test
Ach du liebe Zeit, Amazon!

Die Echo Wall Clock hat fast keine Funktionen und die funktionieren auch noch schlecht: Amazons Wanduhr ist schon vielen US-Nutzern auf den Zeiger gegangen - im Test auch uns.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazon Echo Link und Echo Link Amp kommen mit Beschränkungen
  2. Echo Wall Clock Amazon verkauft die Alexa-Wanduhr wieder
  3. Echo Wall Clock Amazon stoppt Verkauf der Alexa-Wanduhr wegen Technikfehler

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Linux: Wer sind die Debian-Bewerber?
Linux
Wer sind die Debian-Bewerber?

Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Von Fabian A. Scherschel

  1. Betriebssystem Debian-Entwickler tritt wegen veralteter Werkzeuge zurück
  2. Linux Debian-Update verhindert Start auf ARM-Geräten
  3. Apt Bug in Debian-Paketmanager feuert Debatte über HTTPS an

    •  /