Apple: Erster Sicherheitspatch für MacOS High Sierra 10.13.4 kommt

Ein fehlerhafte Speicheradressierung konnte unter MacOS High Sierra zu erweiterten Nutzerrechten von Anwendungen führen. Apple behebt dieses und ein anderes Problem mit dem ersten Patch der neuen Betriebssystemversion 10.13.4. Gleichzeitig wird der Safari-Browser mit einem Update versehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples Betriebssystem wird mit einem wichtigen Sicherheitspatch versorgt.
Apples Betriebssystem wird mit einem wichtigen Sicherheitspatch versorgt. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Einen Monat nach der Veröffentlichung der neuen Version 10.13.4 bekommt MacOS High Sierra ein erstes Sicherheitsupdate. Der Patch soll zwei kritische Sicherheitslücken adressieren, die durch korrumpierte Speicheradressierung und eine fehlerhafte Eingabevalidierung bei URLs hervorgerufen werden. Zum gleichen Zeitpunkt erhält der Safari-Browser 11.1 ebenfalls ein Update, um Fehler in Verbindung mit der HTML-Layout-Engine Webex zu beheben.

Stellenmarkt
  1. IT Security Expert (m/w/d) Operative IT
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Enterprise Applications Specialist (m/f/d)
    EMBL Heidelberg, Heidelberg
Detailsuche

Das MacOS-Update adressiert ein Problem, das unter CVE-2018-4206 bekannt ist. Apple beschreibt, dass durch korrumpierte Speicheradressierung eine Anwendung erweiterte Zuriffsrechte erhalten kann. Der Patch führt eine verbesserte Fehlerbehandlung ein, um dieses Vorgehen zu verhindern. Entdeckt wurde das Problem vom Entwickler Ian Beer, der für Googles Security-Team Project Zero arbeitet.

Das zweite Problem führt Apple unter CVE-2018-4187. Darüber konnten Angreifer UI Spoofing - also das Vorgaukeln angezeigter Informationen - vornehmen, indem eine bösartige Textdatei vom System eingelesen und verarbeitet wird. Diese werden anscheinend über URLs an Nutzer verteilt, denn Apple adressiert das Problem mit einer angepassten Eingabevalidierung von URLs. Tencent-Mitarbeiter Zhiyang Zeng hat die Lücke entdeckt.

Speicherfehler auch bei Webkit in Verbindung mit Safari 11.1

Das Update für Safari 11.1, das unter High Sierra 13605.1.33.1.4 heißt, behebt ebenfalls eine korrumpierte Speicheradressierung der Software. CVE-2018-4200 wurde von Project-Zero-Entwickler Ivan Fratric entdeckt und ermöglicht die ungewollte Ausführung von Code auf dem Rechner, wenn sich Nutzer auf böswillig entwickelten Webseiten aufhalten. Safari wird in Zukunft eine verbesserte Statusverwaltung des Speichers haben, um diesen Fehler zu beheben.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals
    23.-24. September 2021, online
  2. Microsoft 365 Security Workshop
    27.-29. Oktober 2021, Online
  3. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
Weitere IT-Trainings

Einen ähnlichen Bug beschreibt Apple mit CVE-2018-2404, entdeckt von Trend-Micro-Entwickler Richard Zou. Damit konnte ebenfalls ungewollt Code ausgeführt werden. Eine verbesserte Speicherverwaltung soll diese Lücke beheben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Software
Elon Musk verrät Teslas Tricks zur Bewältigung der Chipkrise

Teslas Autos haben viel Elektronik an Bord, doch die Chipkrise scheint dem Unternehmen nichts anzuhaben. Elon Musk erzählt, wie das geschafft wurde.

Software: Elon Musk verrät Teslas Tricks zur Bewältigung der Chipkrise
Artikel
  1. Quartalsbericht: Apple mit 36 Prozent Umsatzwachstum
    Quartalsbericht
    Apple mit 36 Prozent Umsatzwachstum

    Apple verkaufte viel mehr iPhones, iPads, Macs und Zubehör als im letzten Jahr. Der Umsatz stieg um 36 Prozent und auch der Gewinn lässt sich sehen.

  2. Energiespeicher: Tesla nennt Preis für Megapack-Akku mit 3 MWh
    Energiespeicher
    Tesla nennt Preis für Megapack-Akku mit 3 MWh

    Das Tesla Megapack ist ein industrielles Akkusystem mit einer Kapazität von 3 Megawattstunden. Nun wurde der Online-Konfiguratur online gestellt.

  3. Surface: Microsoft patentiert ungewöhnliches Scharnier für Notebooks
    Surface
    Microsoft patentiert ungewöhnliches Scharnier für Notebooks

    Baut Microsoft ein neues Surface-Gerät? Patentgrafiken zeigen zumindest ein bisher unbekanntes Gerät mit einem ungewöhnlichen Scharnier.


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Crucial Ballistix 16GB Kit 3200MHz 66,66€ • PCGH-Gaming-PCs stark reduziert (u. a. PC mit RTX 3060 & Ryzen 5 5600X 1.400€) • Samsung 27" Curved FHD 240Hz 239,90€ • OnePlus Nord CE 5G 128GB 299,49€ • Microsoft Flight Simulator Xbox Series X 69,99€ • 3 für 2 Spiele bei MM [Werbung]
    •  /