Apple: Display für kommendes iPhone könnte von Sharp kommen

Apple verhandelt derzeit darüber, dass in den kommenden iPhones OLED-Displays von Sharp verbaut werden. Mit diesem Schritt will sich Apple beim Komponentenkauf weniger abhängig von einzelnen Anbietern machen.

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OLED-Displays von Sharp könnten in einem nächsten iPhone stecken.
OLED-Displays von Sharp könnten in einem nächsten iPhone stecken. (Bild: Kazuhiro Nogi/AFP/Getty Images)

In einer kommenden iPhone-Generation könnte ein OLED-Display von Sharp stecken. Jedenfalls wenn es nach den Vorstellungen von Apple geht. Derzeit würde Apple mit Sharp entsprechende Verhandlungen führen, berichtet Bloomberg mit Verweis auf eine anonyme Quelle, die mit den Plänen vertraut ist. Ob es zu einem Vertragsabschluss kommt, hängt auch davon ab, ob Sharp die von Apple benötigten Mengen produzieren kann.

Apple will mehr Wettbewerb

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Apple sei sehr daran gelegen, dass Sharp ein künftiger Lieferant von OLED-Displays für kommende iPhones wird. Damit will Apple mehr Auswahl bei den Zulieferern für iPhone-Komponenten haben, in dem Fall bei den Displays. Mitte April 2016 wurde bekannt, dass Apple mit Samsung einen Vertrag über die Fertigung von 100 Millionen OLED-Displays geschlossen habe. Der Vertrag umfasst einen Wert von 2,6 Milliarden US-Dollar.

566 Millionen US-Dollar will Sharp in den Bau weiterer OLED-Fabriken investieren. Die Produktionsstätten werden aber den Betrieb erst frühestens im April 2018 aufnehmen. Nachdem Sharp von Foxconn übernommen wurde, ist das die erste große Investition des Unternehmens.

Nächstes iPhone vielleicht mit OLED-Technik

Möglicherweise wird Apple beim iPhone der nächsten Generation auf OLED-Panels wechseln. Bisher verwendet der Hersteller LC-Displays mit IPS-Technik verschiedener Hersteller, während in Smartphones anderer Anbieter bereits länger OLED-Displays genutzt werden. Apple legt bei seinen Displays hohe Qualitätsansprüche vor, Blickwinkel, Helligkeit, Kontraste und Reflektionsgrad sind üblicherweise hervorragend.

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Die OLED-Technik hat den prinzipiellen Vorteil, dass enorm hohe Kontraste möglich sind, weil keine Hintergrundbeleuchtung verwendet wird, sondern Schwarz durch ausgeschaltete Pixel erreicht wird. Auch die Farbdarstellung, Effizienz sowie Reaktionszeit sind zumeist vorzüglich. Die Lebensdauer der unterschiedlichen Subpixel gilt jedoch weiterhin als problematisch.

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