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Apple: Die kleinen Änderungen in iOS 11

Bei der Vorstellung von iOS 11 hat Apple viele kleine Neuerungen nicht oder nur kurz erwähnt. So lässt sich das Kontrollzentrum anpassen, beim iPhone gibt es eine Bildschirmtastatur für die Einhandbedienung und selten gebrauchte Apps können automatisch entfernt werden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Apple hat iOS 11 vorgestellt.
Apple hat iOS 11 vorgestellt. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple hat in iOS 11 neben einigen großen auch zahlreiche kleine Änderungen vorgenommen. Im Folgenden haben wir die kleineren, aber wichtigen Neuerungen umrissen, die in der Eröffnungsrede des WWDC 2017 nicht erwähnt wurden, aber in der Beta 1 zu sehen sind. Einiges kann sich bis zum Erscheinen der finalen Version noch ändern.

Anpassbares Kontrollzentrum

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Apple zeigte zwar das nun wieder einseitige Kontrollzentrum, erklärte aber nicht, dass die Elemente darin anpassbar sind. Nutzer können in den Einstellungen wählen, was im Kontrollzentrum angezeigt wird. Dabei stehen zum Beispiel Funktionen wie der Stromsparmodus, Notizen, das Wallet und die Bildschirmaufzeichnung zur Verfügung.

Es gibt sogar eine Option, um die Apple-TV-Fernbedienung dem Kontrollzentrum hinzuzufügen. Das Layout der Ansicht kann aber nicht geändert werden, der Nutzer kann nur auswählen, was angezeigt wird, wobei einige grundlegende Funktionen etwa zur Musiksteuerung nicht ausgeblendet werden können.

WLAN-Einstellungen transferieren

Mit einem Knopfdruck kann das WLAN-Passwort zu anderen iOS-Geräten im gleichen Netzwerk geschickt werden. So können Freunde das heimische Netzwerk nutzen, ohne das Kennwort eintippen zu müssen. Wer will, kann beim Einrichten eines neuen iOS-Geräts die Einstellungen von einem alten Gerät kopieren.

Facebook, Twitter, Flickr und Vimeo verlieren Sonderstatus

In iOS 11 werden die Dienste Facebook, Twitter, Flickr und Vimeo nicht mehr in der Einstellungs-App aufgelistet. So kann sich der Nutzer nicht mehr mit den dort hinterlegten Kontodaten mit Drittanbieter-Apps einloggen.

Business-Chats

Die Nachrichten-App soll sogenannte Business Chats ermöglichen. Nutzer sollen darüber mit Unternehmen Kontakt aufnehmen und beispielsweise Support-Anfragen stellen können, geht aus einem Eintrag im Developer-Center hervor. Das soll auch über Siri möglich werden.

Mehr Steuerungsmöglichkeiten für Airpods

Die Airpods-Kopfhörer sollen unter iOS 11 besser zur Steuerung der Musikwiedergabe genutzt werden können. Den Ohrstöpseln fehlen Tasten, weshalb die Bedienung per Sprachbefehl und per Doppeltipp auf das Gehäuse erfolgt. In iOS 11 kann der Doppeltipp konfiguriert und beispielsweise mit den Funktionen "nächster Titel" oder "letzter Titel" belegt werden. Aktuell können mit einem Doppeltipp nur Start und Pause oder Siri gesteuert werden. Mit iOS 11 kommt die Möglichkeit dazu, den Doppeltipp für den linken und rechten Airpod unterschiedlich zu belegen.

Einhandtastatur

Auf dem iPhone gibt es als Option eine Tastatur für die Einhandbedienung, die mit der Globus-Taste aktiviert werden kann. Die Funktion bewegt die Tastatur auf die linke oder rechte Seite des Geräts. Eine ähnliche Funktion bieten viele Hersteller von Android-Geräten seit Jahren an.

Neue Barrierefreiheit

Mit der Option Type to Siri kann der Nutzer nach dem Aufruf von Siri über den Homebutton mit seiner Tastatur eine Frage an Apples Sprachassistenten eintippen. Das ist für Nutzer sinnvoll, die sich nicht mit ihrer Stimme artikulieren können.

Ungenutzte Apps löschen

In den Einstellungen gibt es eine neue Option, mit der selten genutzte Apps automatisch deinstalliert werden, um Speicherplatz zu sparen. Die von den Apps angelegten Dokumente und Daten bleiben verfügbar, falls die App später wieder installiert wird. Die Option ist standardmäßig deaktiviert.

Verändertes Speichermanagement

Die Speicherverwaltung zeigt auf einen Blick, womit der Speicherplatz auf dem Gerät belegt ist. Außerdem erhält der Nutzer Hinweise zur Vergrößerung des freien Speichers mit neuen Funktionen wie dem automatischen Löschen von alten Konversationen in Nachrichten oder dem Entfernen großer Nachrichtenanhänge.

Passwortverwaltung und Sicherheit verbessert

Es gibt einen neuen Abschnitt Konten und Passwörter in den Einstellungen, der Zugriff auf alle iCloud- und Mail-Konten sowie App- und Website-Passwörter bietet, die im Schlüsselbund gespeichert wurden.

In der Einstellungs-App ist zudem eine Notfall-SOS-Option verfügbar, die es Benutzern ermöglicht, eine Auto-Call-Funktion einzuschalten, die sofort den Notruf wählt, wenn die Taste zum Einschalten/Aufwecken fünfmal hintereinander gedrückt wird. Ob das auch hierzulande funktionieren wird, ist unbekannt.

Standortverlauf

IOS 11 will den Datenschutz beim Standortverlauf erhöhen und App-Entwicklern nicht mehr die Möglichkeit bieten, nur die Optionen "Nie" oder "Immer" beim Standortzugriff anzubieten. Mindestvoraussetzung ist jetzt "Beim Verwenden der App". Die beiden anderen Möglichkeiten können weiterhin angeboten werden.

Kamera mit neuer Funktion

Die Kamera-App erkennt in iOS 11 automatisch QR-Codes und reagiert entsprechend. So könnten zum Beispiel in QR-Codes codierte URLs direkt in Safari geöffnet werden.

IOS 11 unterstützt das iPhone 5, das iPhone 5C und das iPad der vierten Generation nicht mehr, da es auf 32-Bit-Hardware nicht mehr läuft. Für iOS 11 sind daher mindestens ein iPhone 5S oder ein iPad Air erforderlich. Der Support für 32-Bit-Apps wird gestrichen: Wer versucht, eine entsprechende App zu installieren, erhält eine Fehlermeldung.

Aktuell wird die Beta 1 von iOS 11 nur an zahlende Entwickler abgeben, aber Apple plant, eine Version für öffentliche Betatester Ende Juni 2017 anzubieten. Im Herbst soll die finale Version freigegeben werden.



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Trollversteher 08. Jun 2017

Geht unter iOS mit einer Dateimanager App ebenfalls. Und Musikstücke aus meiner...

mieze1 08. Jun 2017

So ist es, die Daten werden durchaus unterschieden, was man auch an der Kategorie...

Peter Brülls 08. Jun 2017

Würde mich auch interessieren. Oder alle auf einmal.

Isodome 08. Jun 2017

Bei dem Argument rollen sich mir jedes mal die Zehennägel hoch. Zwar verstehe ich es zu...

Peter Brülls 08. Jun 2017

Ah, cool. Musstest Du dafür auf Chinesisch stellen. Denn das mit den QR Codes war, wie...


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