Abo
  • Services:
Anzeige
Apple spricht von einem gezielten Angriff auf Promi-Konten.
Apple spricht von einem gezielten Angriff auf Promi-Konten. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

PDF von Dropbox

Anzeige

Die Fotos von Kate Upton hingegen tragen lange alphanumerische Namen oder schlicht die Zeichenkette IMG im Namen. In den Metadaten sind die Namen zweier Bildbearbeitungsprogramme zu finden: Adobe Photoshop für den Mac und Microsofts Windows Photo Viewer. Noch seltsamer ist, dass in dem Ordner, in dem sich die Fotos des Models befinden, auch ein PDF von Dropbox liegt. Ob die Geschädigte die Fotos über Dropbox mit ihrem Freund ausgetauscht hat, der ebenfalls auf Aufnahmen zu sehen ist, oder die Datendiebe die Fotos später über den Speicherdienst ausgetauscht haben, lässt sich nicht feststellen.

Damit die Datendiebe die Konten gezielt angreifen können, muss ihnen zumindest zuvor die E-Mail-Adresse der Betroffenen bekannt gewesen sein, die als Apple-ID verwendet wird. Möglicherweise haben die Datendiebe auch durch Social Engineering die Antworten auf die Sicherheitsabfragen erraten, mit denen Apple-Konten abgesichert werden. Für den Zugang zu Apples iCloud-Diensten ist aber ein Passwort unerlässlich.

Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft nur bedingt

Apple empfiehlt die Verwendung der Zwei-Faktor-Authentifizierung, um Benutzerkonten abzusichern. Sie wird allerdings nicht für alle Apple-Dienste verlangt. Lediglich für Änderungen der Kontoeinstellungen, beim Kauf von Apps, Musik oder E-Books von einem neuen Gerät oder bei Supportanfragen wird die zweifache Anmeldung benötigt. Sollen die Daten aus dem iCloud-Backup auf einem neuen Gerät wiederhergestellt werden, ist keine Zwei-Faktor-Authentifizierung nötig. Auch die Daten in Apples Photo Stream sind damit nicht geschützt.

Der vermeintlich gezielte Angriff auf Prominente und die Versicherung Apples, die genannten Dienste hätten keine Schwachstellen, sollten dennoch alle anderen Anwender beunruhigen. In Datenbanken kursierende gestohlene Nutzerdaten samt E-Mails und Passwörtern, die noch nicht geändert wurden, unzureichend komplizierte Kennwörter und der Verzicht auf strengere Sicherheitsvorkehrungen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung sind Schwachstellen, die der Anwender selbst beheben kann, um sich besser zu schützen.

Die Anbieter sind aber ebenfalls in der Bringschuld, vor allem dann, wenn sie es unbedarften Anwendern schwer machen, genügend Sicherheitsvorkehrungen zu bieten. Beim Onlinebanking sind solche Schutzmaßnahmen Pflicht, sie sollten auch für persönliche Daten gelten. Aber eines steht fest: Ohne ein Passwort wären die Datendiebe nicht an die Nacktfotos gekommen.

 Apple-Dementi im Nacktfoto-Vorfall: Kein Grund zur Beruhigung

eye home zur Startseite
Differenzdiskri... 05. Sep 2014

Ok, also bei Windows schon mal mindestens 30 Tage, bevor ein Patch erscheint. Können...

Differenzdiskri... 05. Sep 2014

Über einen Angriff auf die Passwörter von iCloud-Nutzer. Du hast aber immer noch nicht...

wombat_2 04. Sep 2014

Diese ganze Diskussion ist für JEDEN, der nur daran denkt evtl. mal IT'ler zu werden oder...

wombat_2 04. Sep 2014

Mich stört an diesen Hysterien immer, dass alle anfangen zu schreien und kaum jemand die...

Differenzdiskri... 04. Sep 2014

Schön. Nehmen wir mal an, dass die Attacken über BruteForce geführt worden sind. Dann...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Berlin
  2. dSPACE GmbH, Paderborn
  3. LuK GmbH & Co. KG, Bühl
  4. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  2. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Milliarden-Übernahme

    Google kauft Smartphone-Geschäft von HTC

  2. MPEG

    H.265-Nachfolger kann 30 bis 60 Prozent Verbesserung bringen

  3. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  4. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  5. Tianhe-2A

    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  6. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  7. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  8. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

  9. Bundestagswahl

    Innenminister sieht bislang keine Einmischung Russlands

  10. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

  1. Re: Beweise?

    jones1024 | 06:51

  2. Re: AI gibt es nicht.

    wlorenz65 | 06:46

  3. Re: Und mit welcher Hardware? Connect Box Kacke 2?

    Pixelfeuer | 06:44

  4. Re: mehr als 400 Euro

    sg-1 | 06:41

  5. Und am Ende bröselt der Kecks

    mxrd | 06:35


  1. 07:10

  2. 07:00

  3. 18:10

  4. 17:45

  5. 17:17

  6. 16:47

  7. 16:32

  8. 16:22


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel