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Apple: Debatte über Zukunft von Podcasts bei iTunes

Apple hat sich laut einem Medienbericht mit Podcastern aus den USA getroffen, um über die Zukunft des Mediums zu sprechen. Die Mediendateien werden nach Ansicht der Inhaltsproduzenten nicht ausreichend von Apple unterstützt. Die Podcaster fordern mehr Nutzerdaten.

Artikel veröffentlicht am ,
Podcast-Angebot in iTunes könnte ausgebaut werden.
Podcast-Angebot in iTunes könnte ausgebaut werden. (Bild: Lab25/Bildmontage: Golem.de)

Apple unterstützt über iTunes seit elf Jahren Podcasts. Die abonnierbaren Mediendateien können über die Software heruntergeladen, gehört und auf iOS-Geräte übertragen werden. Laut einem Bericht der New York Times, der sich auf Insiderinformationen stützt, hat sich Apple mit führenden Podcast-Produzenten getroffen, um über die Zukunft des Mediums zu sprechen.

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Demnach halten die Anbieter das Medium Podcast an sich zwar für attraktiv, die Unterstützung von Apple sei jedoch schlecht. Apple betonte, das Unternehmen wolle Podcasts weiter unterstützen. Die Anbieter fordern mehr Nutzerdaten, um ihre Podcasts besser vermarkten zu können. Bisher kann zwar die Anzahl der Abonnenten abgerufen werden, nicht jedoch demografische Grund- oder gar technische Daten, ob die Podcasts auch abgespielt werden. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, kostenpflichtige Podcasts über iTunes anzubieten: Für Abonnenten sind die Downloads im Gegensatz zu den weiteren iTunes-Store-Angeboten immer kostenfrei.

Apple habe bei dem Treffen, an dem angeblich sieben Anbieter teilgenommen haben, keine Zugeständnisse machen wollen. Dem für diesen Bereich zuständigen Manager Eddy Cue seien die Vorschläge zugeleitet worden, hieß es.

Podcasts sind beliebt

2015 sollen laut einer Studie von Edison Research 46 Millionen Menschen allein in den USA jeden Monat Podcasts konsumiert haben. 2016 sollen es 57 Millionen Menschen sein, die das Medium jeden Monat nutzen. Podcasts lassen sich mit Werbung ähnlich wie Radiosendungen finanzieren.

Angeblich gibt es in den USA nur einen einzigen Mitarbeiter bei Apple, der für die dortige Portalseite in iTunes die Podcasts auswählt, die hervorgehoben werden. Der New York Times sagte Cue hingegen auf Nachfrage, dass sich mehr Mitarbeiter denn je bei Apple mit dem Thema Podcasting beschäftigten.

Auch bei der Konkurrenz sieht es nicht anders aus. Google hatte im April 2016 zwar seinen Musikdienst Play Music erweitert und erlaubt jetzt den Zugriff auf Podcasts. Das scheint aktuell aber nur für die USA und Kanada zu gelten. In anderen Ländern, darunter Deutschland, ist der Zugriff auf Podcasts noch nicht möglich.

Spotify startete Anfang des Jahres mit zahlreichen Podcasts, auch die Amazon-Tochter Audible investiert in die Zukunft des Mediums.

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Pjörn 10. Mai 2016

Google hat den Web-Feed eher revolutioniert. Natürlich kann man Google Now auch als...

Akiba 10. Mai 2016

Geht mir genauso! :)

johnripper 09. Mai 2016

nur so eine Vermutung. Schade!


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