• IT-Karriere:
  • Services:

Apple: Das ist neu an iOS 7.1.2

Apple hat mit IOS 7.1.2 die neueste Version seines mobilen Betriebssystems veröffentlicht. Neue Funktionen sind nicht dabei, dafür führt Apple zahlreiche Fehlerbehebungen auf, die in dem Update enthalten sind. Auf die Probleme mit iMessages schweigen sich die Release Notes aber aus.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
iOS 7.1.2 ist da
iOS 7.1.2 ist da (Bild: Michael Linden / Golem.de)

Apple will mit iOS 7.1.2 zahlreiche Fehler beheben, die sich in Version 7 des Betriebssystems für iPhones, iPads und den iPad touch eingeschlichen haben.

Stellenmarkt
  1. Modis GmbH, Ulm
  2. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

Zum einen will Apple die Verbindung und Stabilität für iBeacon verbessern. Die Bluetooth-Baken werden derzeit vor allem im Einzelhandel zur Lokalisierung in Innenräumen und zur Werbung eingesetzt. 

Zum anderen hat Apple mit iOS 7.1.2, nach eigenen Angaben, einen Fehler in Verbindung mit Zubehör von Drittherstellern behoben. Zum Beispiel konnten einige Barcodeleser ihre Daten nicht mehr zum iPhone oder iPad übermitteln. Das Problem soll nun der Vergangenheit angehören.

Außerdem sollen E-Mail-Anhänge in iOS 7.1.2 nun wieder verschlüsselt gespeichert werden. Anfang Mai 2014 kam heraus, dass iOS 7 E-Mail-Anhänge nicht verschlüsselt ablegt, obwohl Apple das eigentlich als Feature zusichert.

Sicherheitsforscher Andreas Kurtz konnte belegen, dass der Fehler mindestens seit iOS 7.0.4 existiert. Kurtz konnte die Anhänge der Test-E-Mails, die er mit einem iOS-Gerät und dem eingebauten E-Mail-Programm heruntergeladen hatte, aus dem Dateisystem herauslesen. Das Auslesen über USB ist allerdings nicht ganz einfach und erfordert es, dass das iOS-Gerät in den DFU-Modus versetzt wird und ein SSH-Zugang mit usbmuxd genutzt wird. Das Verfahren hat Kurtz auf seiner Website dokumentiert.

Ob sich Apple wie versprochen auch dem Problem mit den iMessages angenommen hat, geht aus den Release-Notes nicht hervor. Die Problematik wird mit keiner Silbe erwähnt. Wechselt ein Anwender von seinem iPhone auf Android, erhält er unter Umständen, die nicht ganz geklärt sind, gar keine SMS mehr von Nutzern, die ihm zuvor von iOS aus Nachrichten schickten. Das Problem existiert schon, seit es iMessage gibt. Die iOS-Nutzer, die den Betroffenen Nachrichten schicken, erhalten sogar die Bestätigung, dass ihre Mitteilung ankam, was nicht stimmt. Auf den Android-Geräten erscheint nichts.

Das Update ist rund 30 MByte groß und kann wie gewohnt "Over-the-Air" eingespielt werden. Wer will, kann es auch über iTunes installieren.  Ob der Jailbreak für iOS 7.1.1 noch mit der aktuellen Version funktioniert, ist noch nicht bekannt.

Der Nachfolger von iOS 7 soll schon im Herbst 2014 erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 249,99€
  2. 119,99€
  3. (u. a. Kärcher Akku-Fenstersauger für 63,74€, Black+Decker Rolltasche für 32,00€)
  4. 799,99€

Ekelpack 02. Jul 2014

Das mag schon sein, aber was kümmern iPhone-Besitzer denn bitte Innovationen von Android...

TITO976 01. Jul 2014

Welches iOS Gerät meinst DU? Das welches der User nicht mehr benutzt weil er zu einem...

SEcki 01. Jul 2014

Der Jailbreak ist auch noch mit dieser Version möglich.


Folgen Sie uns
       


Minikonsolen im Vergleich - Golem retro

Retro-Faktor, Steuerung, Emulationsqualität: Wir haben sieben Minikonsolen miteinander verglichen.

Minikonsolen im Vergleich - Golem retro Video aufrufen
Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

    •  /