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Ein Touchscreen ohne Scrollbalken

Mit der Gewöhnung an iOS, Android oder Windows Phone verinnerlichen Nutzer aber die Bedienung. Wer das nicht glaubt, der kann einfach mal versuchen, eine durchaus noch moderne Autonavigationslösung zu bedienen. Die hat zwar auch einen Touchscreen, wird aber wie mit einer Maus bedient. Wischgesten werden nicht interpretiert. Stattdessen muss bei so mancher Autonavigation noch der Scrollbalken festgehalten werden, und der, häufig resistive, Touchscreen reagiert verhalten auf die Eingaben des Nutzers. Einige Nutzer, die eine iPhone-/Android-/Windows-Phone-Bedienung gewohnt sind, schauen beim Erstkontakt ziemlich hilflos auf so ein archaisches Objekt der Navigation. Wir betrachten hier wohlgemerkt eine Entwicklung von nur einem halben Jahrzehnt.

Konkurrenz belebt das Geschäft

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Durch Apples Erfolg setzte eine beispiellose Entwicklung im Handymarkt ein. Die Konkurrenten sahen auf Apple und wollten der Firma unbedingt etwas entgegensetzen. Google sah als Außenseiter seine Chance und platzierte mit Android, einem Linux, eine Konkurrenz, die es mit iOS aufnehmen konnte. Branchenführer Nokia hatte hingegen Probleme mitzuhalten und versuchte sein Glück später mit Windows Phone als Betriebssystem. Im Betriebssystem Meego sah Nokia keine Zukunft, obwohl es uns im Test des Nokia N9 vor zwei Jahren gut gefiel. Wir bemängelten, dass Nokia Meego nicht häufiger einsetzte. Nokias N9 und das Windows-Phone-Smartphone Lumia 800 haben sehr ähnliche Hardware.

Neben Android und Windows Phone versuchte auch HP mit Palm, sein WebOS durchzusetzen. Die guten Ansätze halfen aber nichts und die letzte Hardware wurde Ende 2011 verramscht. Im Markt hält sich weiterhin Blackberry mit seinen Angeboten. Vor allem im Geschäftskundenumfeld kann die Firma noch überzeugen und lieferte vor kurzem mit dem Z10 ein gut durchdachtes Smartphone als Neustart für die Firma.

Auch Bada und Tizen, die derzeit von Samsung vereint werden, haben ihre Marktnischen, in denen erfolgreich Geräte verkauft werden. Das iPhone hat den Markt zwar belebt, das hat aber nicht zu einer Monokultur geführt. Selbst die einfachen Handys sind noch wichtig: Mehrere Wochen Akkulaufzeit gibt es in der Regel nur bei solchen Geräten.

Nachtrag vom 30. April 2013, 13:41 Uhr

In der ursprünglichen Fassung des Artikels hieß es, das erste iPhone hatte keine Kamera. Der Fehler wurde mittlerweile korrigiert.

 Apple: Das erste iPhone wird bald obsolet
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Peter Brülls 01. Mai 2013

Überall. Magst Du verraten, wie das funktioniert hat,mit Telekom als...

Abseus 01. Mai 2013

Ohhh das ist wirklich super schwer! Man muss auf die App. tippen, 2sek so verharren und...

ChMu 30. Apr 2013

Ich nutze ua ein originales iPhone (jetzt im Moment um dies zu schreiben zB). Alles...

ChMu 30. Apr 2013

Der Support wird eingestellt? Hot damned , ich hoffe es gibt dann third party Leute die...

Peter Brülls 30. Apr 2013

Ja, definitiv. Windows XP - und auch Mac OS X und Linuxe - sind nur weitere...


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