Abo
  • Services:

Apple "cooler" als Samsung: Richter verärgert über Apples Richtigstellung

Apple hat noch nicht richtig klargestellt, dass Samsung nicht das iPad-Design kopiert hat, finden die britischen Richter. Vor allem das Zitat eines Richters, Apples Produkte seien eben "cooler" als Samsungs, muss weg.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples Entschuldigung hat den Richtern nicht gefallen.
Apples Entschuldigung hat den Richtern nicht gefallen. (Bild: Samsung)

Apple soll sich nicht bei Samsung für seine Klage entschuldigen, sondern innerhalb von zwei Tagen eine ordentliche Richtigstellung formulieren, das haben die drei Richter Lord Justice Longmore, Lord Justice Kitchin und Sir Robin Jacob des britischen Berufungsgerichts angeordnet. Darin muss Apple bestätigen, dass Samsung keine Geschmacksmuster des iPad unerlaubt benutzt hat.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Apple muss jetzt diese Richtigstellung auf der Startseite seiner britischen Webseite veröffentlichen und sie dort bis zum 14. Dezember 2012 lassen. Der gegenwärtige Link sei zu klein und fast unsichtbar, monierten die Richter. Außerdem muss Apple Hinweise auf weitere Urteile entfernen, bei denen Samsung zu den gleichen Vorwürfen schuldig gesprochen wurde. Zudem muss Apple die Zitate entfernen, in denen Richter Colin Birss in erster Instanz das iPad als viel "cooler" als Samsungs Geräte bezeichnete und deshalb schlussfolgerte, dass Samsung das Design gar nicht kopiert haben könne.

Apple war dazu verurteilt worden, eine Richtigstellung auf seiner Webseite und in großen britischen Zeitschriften zu veröffentlichen. Apple hatte Samsung vor einem Londoner Gericht vorgeworfen, das Design des iPads kopiert zu haben. Die Klage wurde abgewiesen.

Keine Entschuldigung, sondern eine Richtigstellung

Die bisherigen Formulierungen passten den drei Berufungsrichtern nicht und sie zitierten Apples Anwälte erneut vor Gericht. Sie betonten, dass sich Apple keineswegs für seine Klage entschuldigen solle, sondern verlangten von Apple, eine Richtigstellung zu veröffentlichen, wie vom Gericht ursprünglich gefordert. Apples Anwälte argumentierten, es werde mindestens zwei Wochen dauern, bis sie die Änderungen einpflegen könnten. Das glaubten die Richter nicht und gaben Apple stattdessen 48 Stunden Zeit.

Der Sinn einer solchen Anordnung sei nicht, eine Partei zu bestrafen oder sie das Gesicht verlieren zu lassen. Die Frage sei vielmehr, ob "es nötig ist, geschäftliche Unsicherheiten auszuräumen", erklärte Richter Jacob vom Berufungsgericht bei seinem Urteil.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

S-Talker 05. Nov 2012

Das ist keine persönliche Anmerkung/Meinung des Richters, sondern einer der höchst...

kitingChris 02. Nov 2012

Stimme dem voll zu andererseits ist es auch richtig Innovationen fair und ordentlich zu...

gollumm 02. Nov 2012

Egal, ihr seid einfach nicht die Masse und daher diesbezüglich nicht relevant - auch...

truemmerlotte 02. Nov 2012

Was passiert eigentlich, wenn sie es ganz lassen? Kann doch eigentlich "nur" eine...

posix 02. Nov 2012

2w ?? ok da fällt einem nix mehr ein ö.Ö


Folgen Sie uns
       


Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019)

Micro-LEDs könnten dank Samsungs neuem 75-Zoll-Fernseher bald auch ihren Weg in heimische Wohnzimmer finden. Der neue TV hat ein sehr scharfes und helles Bild - einen Preis hat Samsung aber noch nicht bekanntgegeben.

Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

    •  /