Apple "cooler" als Samsung: Apple stellt Richtigstellung richtig

Keine 24 Stunden nach einer Rüge eines britischen Berufungsgerichts, hat Apple eine konforme Richtigstellung in der Tageszeitung The Guardian veröffentlicht. Der zuvor beanstandete Text ist von der Apple-Webseite verschwunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple hat seine erste Richtigstellung in der britischen Zeitung The Guardian veröffentlicht.
Apple hat seine erste Richtigstellung in der britischen Zeitung The Guardian veröffentlicht. (Bild: Samsung)

In der britischen Tageszeitung The Guardian ist Apples Richtigstellung als Werbung rubriziert und wie vom Gericht gefordert in der Schriftgröße von 14 Punkten veröffentlicht worden. Der nüchterne Text bestätigt, dass ein britisches Gericht geurteilt hat, dass Samsung mit seinen Tablets Galaxy Tab 10.1, 8.9 und 7.7 das iPad nicht kopiert habe. Darüber berichten mehrere Quellen, darunter The Next Web.

Stellenmarkt
  1. Junior Softwareentwickler (m/w/d) Java / Webshop/E-Commerce
    ifm electronic GmbH, Essen
  2. Junior Softwareentwickler Java (w/m/x)
    über grinnberg GmbH, Raum Frankfurt am Main
Detailsuche

Außerdem sei das Urteil europaweit gültig und es gebe wegen Geschmacksmusterverletzungen in ganz Europa keine einstweilige Verfügung, die ein Verkaufsverbot nach sich ziehe, heißt es in dem Zeitungstext. Die Anzeigen muss Apple noch in den Tageszeitungen Financial Times und Daily Mail sowie in Zeitschriften Mobile Magazine und T3 schalten.

iPads sind viel cooler

Auf seiner Webseite hatte Apple vor wenigen Tagen eine andere Version seiner Richtigstellung veröffentlicht. Darin zitiert Apple den Richter in dem Verfahren um Geschmacksmusterverletzungen. Der hatte Apples iPad als "viel cooler" als Samsungs Tablets bezeichnet. Samsung könne deshalb gar nicht das Design von Apple kopiert haben. Außerdem hatte Apple in dem ursprünglichen Text andere Prozesse erwähnt, die Samsung verloren hatte, darunter vor dem Landgericht Düsseldorf und in den USA.

Das verärgerte die drei Richter Lord Justice Longmore, Lord Justice Kitchin und Sir Robin Jacob des britischen Berufungsgerichts so sehr, dass sie Apples Anwälte erneut vor Gericht zitierten und eine Korrektur des Textes forderten. Apples Anwälte hatten argumentiert, es werde mindestens zwei Wochen dauern, bis sie die Änderungen einpflegen könnten. Das glaubten die Richter nicht und gaben Apple stattdessen 48 Stunden Zeit.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auf der britischen Webseite ist der ursprüngliche Text nicht mehr zu finden. Eine korrigierte Fassung wie von dem Gericht gefordert, gibt es allerdings auch noch nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Guardian 05. Nov 2012

Lord Even More Longer ? :D

Guardian 05. Nov 2012

+1 Wenn nicht, nutzt Apple das so ziemlich schlechteste CMS der Welt. Denn selbst auf...

bLaSpHeMy 03. Nov 2012

On 25 October 2012, Apple Inc. published a statement on its UK website in relation to...

rooowdy 02. Nov 2012

Nein, ihr habt mich nicht verstanden. Das im Cache ist ja nur der Text, in dem noch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wiz Squire und Hero im Test
Smart-Home-Lampen mit ein paar Schwächen zu viel

Eine der beiden Wiz-Lampen strahlt gleichzeitig nach oben und nach unten. Schöne Idee, doch leider klappt bei der Smart-Home-Steuerung einiges nicht.
Ein Test von Ingo Pakalski

Wiz Squire und Hero im Test: Smart-Home-Lampen mit ein paar Schwächen zu viel
Artikel
  1. Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
    Naomi "SexyCyborg" Wu
    Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

    Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

  2. Gesichtserkennung verbessert: iOS 15.4 unterstützt Face ID mit Maske
    Gesichtserkennung verbessert
    iOS 15.4 unterstützt Face ID mit Maske

    iOS 15.4 ermöglicht es, das iPhone per Gesichtserkennung trotz Maske zu entsperren. Die Apple Watch ist dazu nicht mehr nötig.

  3. Giga Factory Berlin: Tesla kauft Bahngleis in Brandenburg
    Giga Factory Berlin
    Tesla kauft Bahngleis in Brandenburg

    Tesla will sein neues Werk in Grünheide besser an den öffentlichen Nahverkehr anbinden und kauft ein Schienenstück für einen eigenen Zug.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,47€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt [Werbung]
    •  /