Apple-Chef Tim Cook: "Preissteigerung des iPhone hat nichts mit Zöllen zu tun"

Die Erhöhung des Preises von Apples iPhone 17 Pro hat nichts mit den Zöllen der USA zu tun. Das sagte Apple-Chef Tim Cook dem Reporter Jim Cramer von CNBC(öffnet im neuen Fenster) während einer Veranstaltung am 19. September 2025 im New Yorker Apple Store in der Fifth Avenue.
Im Vergleich mit den früheren Pro-Modellen ist der Preis des iPhone 17 Pro um 100 US-Dollar gestiegen, während die Preise für die anderen Modelle der 17er-Reihe gleich geblieben sind. Analysten hatten laut CNBC zuvor bereits mit einer Preiserhöhung bei Apples iPhones gerechnet.
Tim Cook versuchte bisher, den Zöllen auszuweichen, indem er Apples Lieferkette umstellte und fertige iPhones aus Ländern wie Indien und Vietnam importierte, die mit niedrigen Zollsätzen belegt wurden. Zuvor hatte Apple viele seiner Produkte in China hergestellt, welche mit teils extrem hohen Zöllen belegt wurden.
"Wir haben KI überall im Telefon"
Apple gab im Juni 2025 bekannt, dass die Zölle Kostensteigerungen verursachten, durch die das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 800 Millionen US-Dollar habe hinnehmen müssen. Zugleich kündigte man an, dass mindestens 600 Millionen US-Dollar für die Stärkung von Anlagen in den USA bereitgestellt werden sollten.
Tim Cook wurde von CNBC auch zu Apples zaghaftem Vorgehen bei der Einführung von künstlicher Intelligenz befragt. In Bezug auf die neuen iPhones antwortete dieser: "Wir haben KI überall im Telefon, nennen es nur nicht so."
Apple stellte am 9. September 2025 unter anderem das iPhone 17, das iPhone Air (Hands-on) und das iPhone 17 Pro vor. Während der Präsentation wurde die KI Apple Intelligence nur in wenigen Sätzen erwähnt .



