Apple-Chef: Tim Cook mag keine OLEDs

Auf der Technologiekonferenz von Goldman Sachs sagte Apples Chef Tim Cook, dass OLEDs schrecklich seien. Über die zuletzt geforderten Ausschüttungen an Aktionäre denkt das Unternehmen nach.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation des iPad 4
Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation des iPad 4 (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Tim Cook bekräftigte auf der jährlichen Technologiekonferenz von Goldman Sachs, dass er die Qualität von OLED-Displays furchtbar findet. Besonders die Farbsättigung sei unbefriedigend. Wer etwas online kaufe und wissen wolle, wie die Ware aussieht, sollte zweimal überlegen, ob man sich auf die Farbwiedergabe eines OLED-Displays verlassen wolle, sagte der Apple-Chef mit einem Seitenhieb auf Konkurrent Samsung. Der koreanische Hersteller setzt OLED-Displays unter anderem bei seinem Paradeprodukt Galaxy S3 ein.

Stellenmarkt
  1. Java Anwendungsentwickler (w/m/d) Backend
    ING Deutschland, Frankfurt am Main
  2. Ingenieur (w/m/d) Kommunikationstechnik
    Deutscher Bundestag, Berlin
Detailsuche

Hinsichtlich der Forderung des Hedgefonds-Managers David Einhorn, Apples Bargeldreservern von 137 Milliarden US-Dollar abzubauen, wiederholte Cook seine Linie, über die Vorschläge nachzudenken. Man führe aktive Diskussionen über die Verwendung der Mittel. Der Vorschlag von Einhorn, Apple-Vorzugsaktien mit einer Verzinsung von 4 Prozent auszugeben, findet Cook kreativ. Den Versuch des Hedgefonds, Apple per Klage zu zwingen, an die Barreserven zu gehen, nannte Cook jedoch einen Nebenkriegsschauplatz und tat sie damit als wenig erfolgversprechend ab. Die Kosten für die Klage seien anders besser angelegt.

Im März 2012 hatte Apple angekündigt, erstmals seit 1995 wieder eine Dividende an seine Aktionäre zu zahlen. Mitte 2012 sollten 2,65 US-Dollar pro Aktie ausgeschüttet werden. Die Dividendenausschüttung und ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 10 Milliarden US-Dollar hatten zusammen ein Volumen von 45 Milliarden US-Dollar.

Auf die Frage, ob Apple ein iPhone mit einem größeren Display plane, wollte Cook naturgemäß nicht direkt eingehen, kritisierte aber die Fokussierung auf Größe und Spezifikationen der Geräte. Das sei etwas, auf das Firmen setzten, wenn sie mit ihren Produkten kein überzeugendes Gesamterlebnis schaffen könnten. Die meisten Käufer wissen beispielsweise nicht, wie schnell der Prozessor ihrer mobilen Geräte sei. Das sei auch nicht wichtig, solange das Ergebnis stimme.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17./18.10.2022, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Apple setze auf die Perfektionierung kleinster Details. Das Unternehmen wollte das beste Display und Cook meint im Hinblick auf die Retina-Bildschirme, dass man das auch gefunden habe.

Ein knapp 60 Minuten langer Audiomitschnitt der Konferenz von Goldman Sachs wurde auf der Investorenwebsite von Apple veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


der kleine boss 19. Feb 2013

Offtopic - The Game

rj.45 16. Feb 2013

Geringer als was genau? Spinat? Bilderrahmen? Kartoffelsalat?

neocron 15. Feb 2013

nope ,das wiederum ist mir nicht bewusst. Ich bezweifle es auch. Die antwort stellt dich...

Clown 15. Feb 2013

Nen riesen Text einstellen und dann am Anfang relativieren? Nee, das geht nicht :D Ja...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Neue Grafikkarten
Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht

Der US-Händler Newegg gibt einen Blick auf die Preise der Nvidia-Ada-Grafikkarten. Sie werden teurer als die Geforce RTX 3090 zuvor.

Neue Grafikkarten: Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht
Artikel
  1. Smart Home Eco Systems: Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?
    Smart Home Eco Systems
    Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?

    Alexa, Homekit, Google Home - ist das nicht eigentlich alles das Gleiche? Nein, es gibt erhebliche Unterschiede bei Sprachsteuerung, Integration und Datenschutz. Ein Vergleich.
    Eine Analyse von Karl-Heinz Müller

  2. Hideo Kojima: Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben
    Hideo Kojima
    Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben

    Hideo Kojima arbeitete am Exklusivtitel für Stadia. Das wurde vorzeitig eingestellt, auch weil Google nicht an Einzelspieler-Games glaubte.

  3. Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
    Superbase V
    Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

    Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Razer DeathAdder V3 Pro 106,39€ • Alternate (u. a. Kingston FURY Beast RGB 32 GB DDR5-6000 226,89€, be quiet! Silent Base 802 Window 156,89€) • MindFactory (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€) • SanDisk microSDXC 400 GB 29,99€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /