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Android: Es geht um die Nutzung, nicht um die Verkaufszahlen

Über den wachsenden Marktanteil von Android, das Markforschern zufolge Apples iOS überholt hat, mache er sich keine Sorgen, beteuert Cook. Er schaue sich die Zahlen an, steigere sich da aber nicht rein. Apple sei es nie darum gegangen, die meisten Geräte zu verkaufen. Auch bei PCs und Telefonen sei das so: Apple verkaufe die besten, aber nicht die meisten.

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Für ihn sei ein wichtiger Indikator zur Beurteilung des eigenen Stands die Nutzung der Geräte. Und hier liege Apple vorn. So habe Apple beispielsweise beim Webbrowsing mit Tablets einen Marktanteil von 80 Prozent. Cook verweist auf eine Studie von IBM, die untersucht hat, mit welchen Geräten am letzten Black Friday in den USA welcher E-Commerce-Umsatz gemacht wurde. Über das iPad allein sei dabei mehr Umsatz gemacht worden als über alle Android-Geräte, Tablets und Smartphones zusammengenommen. Für das iPhone gelte das Gleiche.

Apple gehe es darum, das Leben seiner Kunden zu bereichern, sagt Cook. Es würden weltweit zwar viele Smartphones verkauft, aber nur wenige auch als solche genutzt. So würden viele Android-Smartphones verwendet wie einfachere Feature-Phones. Zudem sei so manches Tablet eines anderen Herstellers gekauft und ausprobiert, aber dann beiseite gelegt worden. Das sei beim iPad anders. Es habe die Art und Weise, wie Computer genutzt werden, verändert. Er selbst nutze das iPad für einen großen Teil seiner Arbeit, das höre man von Android-Nutzern eher selten.

Neben Nutzung und E-Commerce-Umsatz sei die Kundenzufriedenheit ein wichtiger Indikator für Erfolg. Auch hier liege Apple weit vorn.

Google Glass nur ein Nischenprodukt

Google Glass hält Cook nicht für ein Produkt, das die breite Masse ansprechen wird. Er selbst trage eine Brille, weil er müsse, sagt Cook, er kenne aber nur wenige Menschen, die freiwillig eine Brille trügen. Auch sei es vielen Brillenträgern wichtig, dass die Gestelle leicht und kaum sichtbar seien. Daher werde Google Glass vermutlich ein Nischenprodukt bleiben.

Etwas am Handgelenk zu tragen, sei dagegen natürlich. Deshalb halte er das Thema "Wearables", also am Körper getragene Technik, für sehr spannend, sagt Cook, der selbst ein Nike Fuelband trägt. Bei Teenagern sei das allerdings anders, denn sie trügen oft nicht einmal mehr Uhren und müssten daher erst durch tolle Produkte überzeugt werden.

Nach Ansicht von Cook sind dabei vor allem Geräte erfolgreich, die nur eine Aufgabe übernehmen, nicht mehrere zugleich. Konkreter will er aber nicht werden. Er räumt auf Nachfrage lediglich ein, dass das Thema Sensoren "explodieren" werde.

 Apple-Chef im Interview: Tim Cook über Android, Apple-TV, Steuern und Google GlassWarum gibt es nur ein iPhone-Modell? 
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elgooG 03. Jun 2013

Genau, außerdem lassen sich solche Brillen durch das "CE"-Logo erkennen. Natürlich...

SaSi 31. Mai 2013

das auf dem mac nicht alles läuft, sollte bekannt sein - wozu gäbe es sonst parallels?

the_spacewürm 31. Mai 2013

Was soll er sonst sagen? "Die andere verkaufen mehr und bessere Geräte, Apple ist einfach...

Emulex 31. Mai 2013

Es ist schon faszinierend, wie ein erwachsener Mensch bereits bei solchen Kleinigkeiten...

neocron 30. Mai 2013

und genau das ist auch quatsch ... Alles was zaehlt ist ein individuelles...


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