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Apple Care: Apples Datenschutzpraxis wird in Irland untersucht

Verletzt Apple europäisches Datenschutzrecht? Die irische Datenschutzbeauftragte Helen Dixon hat eine Untersuchung des Unternehmens angeordnet. Es könnten alle Nutzer von Apple -Geräten betroffen sein, sagt sie.
/ Hauke Gierow
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Von der Untersuchung soll Apples Care-Plan betroffen sein. (Bild: Apple)
Von der Untersuchung soll Apples Care-Plan betroffen sein. Bild: Apple

Die irische Datenschutzbeauftragte Helen Dixon hat angekündigt, eine Untersuchung von Apples Datenschutzpraxis vornehmen zu wollen, wie der irische Independent berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Die Untersuchungen beträfen ein "sehr spezielles Risiko" , es gehe um "sehr schwerwiegende" Vorgänge, die untersucht werden sollen. Apple rühmt sich gerne als datenschutzfreundliches Unternehmen, das Geld mit dem Verkauf von Hardware und nicht mit Nutzerdaten verdiene.

Zuletzt hatte Apple mit der Ankündigung für Schlagzeilen gesorgt, die Differential-Privacy-Technologie in seine neuen Produkte integrieren zu wollen, um in der Lage zu sein, Dinge über die Nutzer zu lernen, ohne deren individuelle Privatsphäre zu verletzen.

Eine "große Zahl von Datensubjekten" soll betroffen sein

In der aktuellen Untersuchung soll es um "eine große Zahl von Datensubjekten" gehen, möglicherweise sogar um "alle Datensubjekte, die Apple-Geräte nutzen" . Die Untersuchungen sollen nach einem Hinweis der bayerischen Datenschutzbehörde eingeleitet worden sein.

Der Independent berichtet unter Verweis auf eigene Quellen, dass sich die Untersuchung vermutlich um die Datenerhebung im Zusammenhang mit Apples Versicherung "Apple Care" beschäftigen soll. Dixon betont, dass es sich um eine Untersuchung handelt und es zu keiner Vorverurteilung kommen solle. "Es kann sein, dass nach Abschluss der Untersuchung keine relevanten Probleme gefunden werden, es kann aber auch sein, dass die Datenschutzbehörde Empfehlungen zur Einhaltung der Datenschutzgesetze aussprechen wird" , sagte sie dem Independent.

Zeitgleich gibt es weitere Verfahren, auch die Datenschutzpraxis von Adobes "Digital Editions"-Produkt wird untersucht. Um die Untersuchungen bewerkstelligen zu können, wird die Anzahl der Mitarbeiter offenbar signifikant aufgestockt. Dixon kündigte an, dass bis 2018 rund 120 Mitarbeiter für die Behörde arbeiten sollen. Das wäre etwa vier Mal so viel wie vor zwei Jahren.


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