Apple Card: Apples Kreditkarte startet in den USA

Die Apple Card ist offiziell für alle Nutzer in den USA erhältlich. Die Master Card wird hauptsächlich per NFC über das iPhone verwendet. Es gibt aber ein Backup in Form einer eingeschränkten EMV-Metallkarte. Außerdem gibt es einen neuen großen Cash-Back-Partner.

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Die Apple Card kann in den USA binnen weniger Minuten freigeschaltet werden.
Die Apple Card kann in den USA binnen weniger Minuten freigeschaltet werden. (Bild: Apple)

Apple hat offiziell seine Kreditkarte in den USA gestartet. Im Prinzip kann sich jetzt jeder iOS-Nutzer mit einem iPhone 6 oder neuer für die Karte anmelden. Zwingende Voraussetzung ist die Installation von iOS 12.4, da in diesem Betriebssystem die notwendige Software integriert ist. Freilich behält sich Apple vor, die jeweiligen Nutzer freizuschalten. Wer beispielsweise einfach nur eine US-Apple-ID hat, die auch außerhalb der USA eingerichtet und genutzt werden kann, bekommt die Kreditkarte nicht. Die Bedingungen hat Apple in einem Supportartikel erläutert. Eine Prepaid-Variante der Apple Card gibt es nicht.

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Vorbehaltlich einer guten finanziellen Einstufung, ähnlich der Schufa hierzulande, soll die Kreditkarte auf dem iPhone binnen Minuten nutzbar sein. Sofern die Kreditkartenrechnung nicht im Zahlungszeitfenster beglichen wird, kostet der Kredit in Abhängigkeit zur Kreditwürdigkeit zwischen 13 und 24 Prozent Zinsen, was in den USA ein normaler Wert ist. Hierzulande liegen Kreditkarten selten über 15 Prozent.

Gezahlt werden kann dann im Handel aber nur an Kontaktlosterminals. Die Terminals müssen NFC unterstützen. EMV Contactless alleine reicht nicht aus. Eine Backup-Karte wird dem Kunden auf Anfrage aus Metall zugeschickt. Solche Metallkreditkarten kommen derzeit in Mode, sind bei vielen Banken allerdings teure Premium-Angebote. Die Apple Card finanziert sich hingegen nicht über eine Grundgebühr. Bei Revolut oder N26 kosten solche Metallkarten weit mehr als 10 Euro pro Monat.

Apples physische Karte lässt sich an allen Mastercard-kompatiblen Terminals nutzen. Im Unterschied zu herkömmlichen Karten hat die Apple Card aber nur einen Magnetstreifen, der in den USA noch immer wichtig ist, und eine EMV-Chip-Kontaktfläche. EMV-Contactless-Zahlungen sind nicht möglich, dafür ist das iPhone da.

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Zum Start hat Apple zudem sein Cash-Back-Programm erweitert. Normalerweise gibt es drei Prozent nur bei Einkäufen bei Apple zurück. Sonst sind es zwei Prozent, beim Einsatz der physischen Karte ein Prozent. Die drei Prozent gewährt Apple nun auch für Uber und Uber Eats per Apple Pay. Apple plant, dieses Angebot sogar noch auszuweiten.

Ankündigungen oder Andeutungen zu weiteren Ländern, in denen die Apple Card angeboten werden könnte, macht Apple derzeit nicht.

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