Apple Car: Apple heuert angeblich Porsche-Entwicklungsleiter an

Apple hat laut einem Bericht von Business Insider Deutschland(öffnet im neuen Fenster) den Fahrzeugkonstruktions-Experten Manfred Harrer von Porsche abgeworben. Harrer war Chef der Fahrwerksentwicklung bei Porsche, bevor er die Cayenne-Produktlinie leitete.
Harrer arbeitete mehr als 13 Jahre für den Konzern und verließ das Unternehmen dem Bericht nach Ende 2020. Er soll seinen Kollegen nicht mitgeteilt haben, wo er künftig arbeiten werde.
Allerdings ist in Harrers LinkedIn-Profil(öffnet im neuen Fenster) noch immer Porsche als Arbeitgeber zu sehen. Vermutlich wird er seine Arbeit eine Zeitlang ruhen lassen müssen, bevor er bei Apple anfangen darf. Solche Wettbewerbsverbote(öffnet im neuen Fenster) sind nicht ungewöhnlich und dienen dem Schutz von Geschäftsgeheimnissen des ehemaligen Arbeitgebers.
Angeblich plant Apple, ein Auto zusammen mit einem Partner zu bauen. In jüngster Zeit wurde Hyundai als möglicher Auftragsfertiger genannt .
Apple Car könnte 260 km/h fahren und 480 km weit kommen
Der Analyst Ming-Chi Kuo sagte 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) , Apple werde auf die Plattform E-GMP von Hyundai setzen, die für Elektroautos mit Heck- und Allradantrieb und 800-Volt-Technik ausgelegt ist. Bei Sportmodellen soll E-GMP eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 3,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h ermöglichen.
Auf der Plattform können nach Angaben von Hyundai unterschiedlichste Fahrzeugtypen aufsetzen, angefangen von Limousinen bis zu SUV- und Crossover-Modellen. Die Reichweite soll je nach Akkuausstattung bei bis zu 500 km (WLTP) liegen.
Setzt Apple auf mehrere Autohersteller?
Ming-Chi Kuo nannte auch GM und PSA als enge Kooperationspartner für Apples Autopläne. Apple könne sich so um die Entwicklung von Software für autonomes Fahren, Prozessoren und Akkutechnik sowie das Design innen und außen kümmern und auf die Integration in sein Ökosystem konzentrieren.
Apple bestätigte die Spekulationen zu angeblichen Autoplänen bisher nicht.