Apple Car: Apple führt Gespräche über Elektrozapfsäulen

Ingenieure von Apple eignen sich Fachwissen über den Bau und Betrieb von Elektrotankstellen für Autos an. Ob das ein Hinweis auf die angeblichen Autopläne des Computerherstellers ist?

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Ladestecker für ein Elektroauto
Ladestecker für ein Elektroauto (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Apple eignet sich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters Wissen über Ladestationen für Elektrofahrzeuge an. Das Unternehmen habe vier Personen eingestellt, die sich mit der Technik auskennen, darunter einen Ex-Mitarbeiter von BMW, meldete die Agentur unter Berufung auf interne Kreise. Zudem habe Apple Gespräche mit US-Herstellern von Ladepunkten geführt. Ob Apple plant, selbst Elektrotankstellen zu bauen, geht aus dem Bericht nicht hervor.

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Unabhängig von eventuellen eigenen Elektroautoplänen dürfte das Geschäft mit Ladestationen interessant sein je mehr Fahrzeuge genutzt werden. Tesla baut, um die Alltagstauglichkeit seiner Fahrzeuge zu erhöhen, weltweit ein Netz von sogenannten Superchargern auf. Diese Elektroladestationen sind für Überlandfahrten gedacht. Die Dichte der Supercharger-Ladestationen, mit denen die Tesla-Elektroautos schnell wieder aufgeladen werden können, will Tesla bis Ende 2017 erhöhen, damit Kunden lange Strecken zurücklegen können.

Project Titan könnte ein Carsharing-Angebot werden

Das Projekt mit dem Codenamen Titan ist seit Anfang 2015 in der Presse. Mittlerweile sollen 1.800 Personen daran beteiligt sein, wie das Wall Street Journal berichtet. Das Unternehmen hat keine Erfahrung im Automobilbau, soll aber zahlreiche Experten anderer Unternehmen abgeworben haben, darunter aus der Akkutechnik. Tesla-Chef Elon Musk hatte im Januar 2016 in einem Interview bekräftigt, dass Apple ein Elektroauto baue. Das sei "ein offenes Geheimnis".

Als relativ ausgeschlossen gilt in der Fahrzeugindustrie, dass Apple das Fahrzeug alleine bauen kann. Vielmehr wird das Know-how von Partnern benötigt. Laut einem Artikel des Handelsblatts vom April 2016 sollen BMW und Mercedes Apple allerdings abgesagt haben. Die deutschen Autohersteller sorgen sich angeblich darum, wer schlussendlich die Kontrolle über das Vorhaben haben werde, und was mit den Daten der Kunden passiere.

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In einem Bericht der FAZ vom April 2016 hieß es, dass Apple das Auto über Carsharing-Modelle vermarkten könnte. BMW bietet den i3 bereits via Carsharing an.

Mitte Mai 2016 stiegt Apple überraschend mit einer Milliarde US-Dollar beim chinesischen Mitfahrdienst Didi Chuxing ein. Der Uber-Konkurrent ist bisher ausschließlich in seinem Heimatland aktiv. Das Investment solle Apple unter anderem helfen, den dortigen Markt besser kennenzulernen, sagte Unternehmenschef Tim Cook anlässlich des Investments.

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CrookedHillary 27. Mai 2016

Nokia war auch mal ein Reifenhersteller und Samsung ein Lebensmittelgeschäft.

briesead 26. Mai 2016

Das hat nichts mit dem Apple Auto zu tun, die wollen im nächsten iPhone nur einen noch...

Noro_Eisenheim 26. Mai 2016

Glaube auch nicht, dass Apple hier einen proprietären Stecker macht. Das machen sie nur...

Mixermachine 26. Mai 2016

Wie wäre es denn mit einem einheitlichen Ladestecker für Elektroautos? Jeder der was...



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