Apple: Broadcom deutet Verzögerung des neuen iPhones an

Der CEO des Chipherstellers Broadcom hat unmissverständliche Hinweise darauf gegeben, dass Apples kommendes iPhone wohl erst im vierten Quartal erscheint.

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Apples iPhone 11 Pro Max wurde im September 2019 vorgestellt.
Apples iPhone 11 Pro Max wurde im September 2019 vorgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Während einer Telefonkonferenz hat der CEO des Chipherstellers Broadcom, Hock Tan, angedeutet, dass sich der Start des kommenden iPhone 12 verzögern werde. Tan sprach davon, dass es bei einem "großen nordamerikanischen Mobiltefon-Kunden" von Broadcom eine Verzögerung im Produktionszyklus eines wichtigen Produktes gebe.

Wie Bloomberg berichtet, hat Tan die Angewohnheit, öfter in dieser Art und Weise von Apple zu sprechen. Auch ist die Auswahl an nordamerikanischen Abnehmern für Broadcom-Chips limitiert. Tan zufolge soll Apple also den üblichen Veröffentlichungstermin für neue iPhones im September in diesem Jahr nicht einhalten können. Stattdessen soll der Marktstart in das vierte Quartal 2020 rutschen.

Durch die Verzögerung wird es laut Tan eine Verschiebung der Einnahmen von Broadcom in diesem Jahr geben. Nicht im dritten, sondern erst im vierten Quartal 2020 soll eine Steigerung der Einnahmen erreicht werden. Apple bestellt wie alle anderen Smartphone-Hersteller die Komponenten für die Geräte üblicherweise einige Monate vor dem geplanten Marktstart, um die Produktion rechtzeitig anlaufen zu lassen.

Coronavirus verzögerte Entwicklung den neuen iPhones

Aufgrund des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 und der Schutzmaßnahmen soll es zu der Verzögerung bei Apple gekommen sein. Apple-Mitarbeiter konnten nicht wie gewohnt nach China reisen, um dort die neuen Modelle zu finalisieren. Außerdem hat Apple seine Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt.

Unklar ist, ob Apple das neue iPhone dennoch wie üblich im September präsentiert, um es dann erst später auf den Markt zu bringen.

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