Tim Cook ist von Virtual Reality begeistert

Derzeit muss Cook die richtige Antwort auf eine entscheidende Frage finden: Sind inzwischen die Grenzen des Marktes für teure Smartphones erreicht? Denn das Wachstum des Geschäfts kommt derzeit vor allem aus Schwellen- und Entwicklungsländern - dort sind überwiegend günstige Geräte gefragt. Cook ist anderer Meinung. Noch im Jahr 2010 hätten in China weniger als 50 Millionen Menschen zur Mittelschicht gehört, "2020 wird es eine halbe Milliarde sein", rechnete der Apple-Chef vor. "Das ist eine große Gelegenheit für uns."

Apple verdient weiterhin prächtig am iPhone

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In Indien sei der iPhone-Absatz im vergangenen Quartal um 76 Prozent gestiegen. Auch in Russland oder Brasilien werde sich die Lage auf lange Sicht wieder bessern, zeigte sich Cook überzeugt. "Wir ziehen uns dort nicht zurück." In den beiden Ländern entziehen die niedrigen Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt der Bevölkerung Kaufkraft.

Cooks Botschaft an die Börsianer, die die Aktie in den vergangenen sechs Monaten angesichts der Wachstumssorgen um ein Fünftel fallen ließen: Apple denkt langfristig und wird sich auch durch schwächere Quartale nicht davon abbringen lassen. Cooks Position stützt, dass der durchschnittliche Verkaufspreis eines iPhones nicht nachgibt und zuletzt leicht auf 691 US-Dollar stieg. Branchenweit kostet ein Smartphone nach Schätzungen von Marktforschern im Schnitt etwas über 200 US-Dollar. Dieser Unterschied ist der Grund für Apples gewaltige Gewinne.

Von Geldsorgen ist Apple damit so weit entfernt wie kaum ein anderes Unternehmen: Der Konzern sitzt auf einem Geldpolster von 216 Milliarden US-Dollar. Und jedes Quartal kommen weitere Milliarden hinzu. Allein die 18,4 Milliarden US-Dollar Gewinn im vergangenen Quartal waren wieder ein Weltrekord. Die Börse will trotzdem neue Erlösquellen neben dem iPhone sehen. Finanzchef Luca Maestri lenkte in dieser Situation die Aufmerksamkeit auf das wachsende Service-Geschäft unter anderem mit dem Musikdienst Apple Music und dem Bezahlverfahren Apple Pay.

Apple schweigt zu Verkaufszahlen der Apple Watch

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Weiterhin schweigt Apple, wenn es um die Verkaufszahlen der Apple Watch und des neuen Apple TV geht. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Absatzzahlen nicht so toll sind. Denn ansonsten lässt Apple keine Möglichkeit verstreichen, auf besonders gute Verkaufszahlen hinzuweisen. Beide Produkte vereint Apple zusammen mit den iPod-Playern und den zugekauften Beats-Kopfhörern in der Rubrik "Andere Produkte". Hier erhöhte sich der Umsatz von 62 Prozent auf 4,35 Milliarden-US-Dollar.

Die fortlaufenden Gerüchte über Apples Pläne im Autogeschäft spielten in der Telefonkonferenz keine Rolle. Aber Cook äußerte sich ungewöhnlich positiv über die Virtual-Reality-Technik, bei der man mit speziellen Brillen in virtuelle Welten eintauchen kann. "Ich denke nicht, dass Virtual Reality in einer Nische spielt. Das ist wirklich cool und hat einige interessante Auswirkungen", sagte der Apple-Chef. Passend dazu wurde jüngst bekannt, dass Apple nach Firmenzukäufen auch den renommierten Virtual-Reality-Experten Doug Bowman engagierte.

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 Apple: Billig-iPhone ist für Tim Cook kein Thema
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Yian 05. Feb 2016

Die Hersteller bekommen das Betriebssystem von Google geschenkt und wie ein gutes...

mainframe 29. Jan 2016

Wir verwenden das Ipad 1 noch immer... liegt auf dem Tresen in der Küche. Für Chefkoch...

Trollversteher 28. Jan 2016

Also meine Schwägerin hatte vor kurzem ein Windows Phone Gerät, und war eigentlich mit...

Trollversteher 28. Jan 2016

Richtig, das sehe ich auch so - ich habe Ende letzten Jahres mein 5s an meine Freundin...

catsed 27. Jan 2016

Smartphones kommen langsam dort an wo Desktops schon lang sind; in einem Stadium der...



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