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Apple-Auftragsfertiger: Unruhen bei Foxconn und 30 Prozent iPhone-Produktionsverlust

Foxconn soll Einstellungsprämien an Arbeiter nicht gezahlt haben, weshalb es zu Unruhen kam. Nun gab es Massenkündigungen. Für Apple ist die Situation gefährlich.
/ Andreas Donath
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Foxconn-Fabrik (Bild: Foxconn)
Foxconn-Fabrik Bild: Foxconn

Apples Auftragfertiger Foxconn hat angeblich die Einstellungsprämien für neue Mitarbeiter zurückgehalten, mit denen diese in die Fabrik gelockt wurden. Daraufhin kam es zu Unruhen und in der Folge zu Massenkündigungen. 20.000 neue Mitarbeiter sollen das Werk wieder verlassen haben. Die iPhone-Produktion hängt angeblich 30 Prozent hinter dem Plan – und das ausgerechnet während des umsatzstärksten Quartals von Apple.

Zunächst gab es Covid-19-Ausbrüche im iPhone-Montagewerk in Zhengzhou, woraufhin die Sicherheitsbemühungen verstärkt wurden, die Arbeiter ihren Kantinenzugang verloren und es Betretungsverbote für bestimmte Areale gab. Dennoch gab es neue Infektionen. Arbeiter beklagten sich nach Medienberichten über zu wenig Lebensmittel und Medikamente und wollten das Werk verlassen, woraufhin Foxconn hohe Bleibeprämien auslobte.

Neue Arbeiter sollen zudem die versprochenen Einstellungsprämien nicht erhalten haben, worauf es zu Gewaltausbrüchen kam. Foxconn soll einem Bericht von 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) nach von einem Fehler bei der Auszahlung gesprochen haben, der korrigiert werde. 20.000 Mitarbeiter sollen das Werk dennoch verlassen haben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) schreibt, soll ihnen eine Abfindung von ein bis zwei Monatsgehältern gezahlt worden sein.

Niedrige Verfügbarkeit für neue iPhone-Pro-Modelle

Apple hatte bereits früher gewarnt, dass das iPhone 14 Pro und das Pro Max für das bevorstehende Weihnachtsfest nur in geringen Stückzahlen verfügbar sei. Die jetzigen Entwicklungen dürften die Lage noch verschlimmern. Am Freitag fiel der Kurs der Apple-Aktie in Folge dieser Entwicklungen. Apple selbst äußerte sich zu den Vorgängen in der Fabrik bisher nicht.


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