Abo
  • Services:
Anzeige
Ein Tool soll beim Entsperren von iPhones helfen.
Ein Tool soll beim Entsperren von iPhones helfen. (Bild: Apple)

Apple: Aufregung um iPhone-Passcode-Entsperrbox

Ein Tool soll beim Entsperren von iPhones helfen.
Ein Tool soll beim Entsperren von iPhones helfen. (Bild: Apple)

Mit Hilfe eines Geräts soll es möglich sein, aktuelle iPhones ohne Wissen der Nutzer zu entsperren. Dazu wird eine Sicherheitslücke ausgenutzt, die nur wenige Nutzer betrifft. Apple will den Bug in iOS 11 schließen.

Apple will einen Bug beheben, der es in einigen Fällen ermöglicht, den Passcode eines iPhones durch massenhaftes Ausprobieren zu erraten. Ein Youtube-Nutzer mit dem Pseudonym EverythingApplePro hatte ein Video hochgeladen, in dem ein gesperrtes iPhone 7 durch das Ausprobieren verschiedener Passcodes entsperrt wird. Wer sein Gerät mit einem sechsstelligen Passcode abgesichert hat, ist nicht gefährdet. Betroffen sind iOS-Versionen von 10.0.0 bis 10.3.3 und die Betaversionen von iOS 11 mit Ausnahme von Beta 4.

Anzeige

Der Angriff funktioniert grundsätzlich bei allen iPhone 7 und 7 Plus sowie bei einigen nicht näher spezifizierten iPhone 6 und 6S. Angreifer müssen laut dem Video neben dem Gerät noch Software einsetzen, um den Recovery-Prozess des Betriebssystems ohne Eingabe eines Passcodes zu starten. Im Video wird gezeigt, wie der Brute-Force-Angriff durchgeführt wird, während die Geräte auf eine andere iOS-Version up- oder downgegradet werden. Dazu wird das iPhone mit dem etwa 500 US-Dollar teuren Gerät verbunden.

Schwachstelle im Upgrade-Prozess

Wird im Data-Recovery-Modus versucht, auf das Gerät zuzugreifen, zeigt das iPhone eine Eingabeaufforderung für den Passcode an; in diesem speziellen Fall greifen die üblichen Beschränkungen von Apple zur Eingabe verschiedener Codes nicht, es können also beliebig viele Versuche durchgeführt werden. Der Hack funktioniert realistisch nur mit einem vierstelligen Passcode, normalerweise fordert Apple von Nutzern einen wesentlich robusteren sechsstelligen Code an.

Nach Angaben von Apple funktioniert der Angriff nur, wenn Nutzer die PIN kurz zuvor selbst geändert haben. Die Zeitspanne für den Start eines erfolgreichen Angriffs ist damit sehr kurz und beträgt nur rund zehn Minuten. Ein Angreifer bräuchte zudem unbeschränkten, längerfristigen Zugriff auf das Gerät. Auch in günstigen Fällen kann der Angriff auf einen vierstelligen Passcode noch mehrere Tage dauern, bei einem sechsstelligen Passcode sogar mehrere Monate.

Apple hat Golem.de auf Anfrage bestätigt, dass ein Angriff mit den geschilderten Einschränkungen grundsätzlich möglich ist. In der finalen Version von iOS 11 soll der beschriebene Angriff nicht mehr funktionieren, auch in der aktuellen Betaversion 4 von iOS 11 wurde der Bug bereits behoben.


eye home zur Startseite
Mastercontrol 22. Aug 2017

Soweit ich weiß geht der Timer nicht hoch wenn man die eingaben über USB macht. Nur bei...

Themenstart

StaTiC2206 22. Aug 2017

wenn die Tür offen steht und die Soldaten allesamt im Urlaub sind.. Also Aufregung sieht...

Themenstart

Baertiger1980 22. Aug 2017

Du hörst dir schon selber zu oder?

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BAUSCH+STRÖBEL Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG, Ilshofen
  2. SWISSPHONE Telecommunications GmbH, Gundelfingen
  3. Stadler Pankow GmbH, Berlin
  4. Assure Consulting GmbH, Wehrheim


Anzeige
Top-Angebote
  1. 529€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 629€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. 10,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Offene Konsole

    Ataribox entspricht Mittelklasse-PC mit Linux

  2. Autoversicherungen

    HUK-Coburg verlässt "relativ teure Vergleichsportale"

  3. RT-AC86U

    Asus-Router priorisiert Gaming-Pakete und kann 1024QAM

  4. CDN

    Cloudflare bietet lokale TLS-Schlüssel und mehr DDoS-Schutz

  5. Star Trek Discovery angeschaut

    Star Trek - Eine neue Hoffnung

  6. Gemeinde Egelsbach

    Telekom-Glasfaser in Gewerbegebiet findet schnell Kunden

  7. Microsoft

    Programme für Quantencomputer in Visual Studio entwickeln

  8. Arbeitsspeicher

    DDR5 nutzt Spannungsversorgung auf dem Modul

  9. Video-Pass

    Auch Vodafone führt Zero-Rating-Angebot ein

  10. Vernetztes Fahren

    Stiftung Warentest kritisiert Datenschnüffelei bei Auto-Apps



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Die Woche im Video Schwachstellen, wohin man schaut
  2. Drei Modelle vorgestellt Elektrokleinwagen e.Go erhöht die Spannung
  3. Automated Valet Parking Lass das Parkhaus das Auto parken!

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

  1. Re: Steam-Provision?

    theFiend | 18:19

  2. Re: Style over Substance Hardcore.

    Hotohori | 18:19

  3. Re: Cannabis

    BasAn | 18:19

  4. Re: Hoffentlich der Anfang vom Ende

    futureintray | 18:18

  5. AVX? Gäähnn.....

    Crass Spektakel | 18:18


  1. 17:20

  2. 17:00

  3. 16:44

  4. 16:33

  5. 16:02

  6. 15:20

  7. 14:46

  8. 14:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel