Apple: Auch M1-Macbooks können selbst repariert werden
Apple hatte im April 2022 seinen Selbstreparaturservice in den USA gestartet - nun sollen Nutzer neben iPhones auch Macbooks reparieren können.
Apple soll am 23. August 2022 sein Selbstreparaturprogramm auf Notebooks ausweiten, wie Techcrunch berichtet. Demnach sollen für das M1 Macbook Air und das Macbook Pro 13 Zoll aus dem Jahr 2020 sowie das 14- und 16-Zoll-Modell des M1 Macbook Pro aus dem Jahr 2021 Ersatzteile, Reparaturanleitungen und Werkzeuge zur Verfügung stehen.
Apple hatte die Ausweitung auf Notebooks bei der ersten Bekanntgabe des Reparaturprogramms im November 2021 bereits angekündigt. Im April 2022 startete Apple zunächst mit der Selbstreparatur von bestimmten iPhones, jetzt zieht der Hersteller mit den Macbooks nach.
Techcrunch zufolge sollen eine Reihe von Ersatzteilen zur Verfügung stehen, unter anderem Displays, Akkus, Gehäuseteile, Trackpads, Touch-ID-Module, Lautsprecher und Audio- sowie Logic-Boards. Die Preise rangieren von 5 US-Dollar für ein paar Schrauben bis hin zu 580 Euro für das Logic-Board. Die Preise beinhalten immer den Rückversand des alten, defekten Bauteils - ansonsten wird es teurer.
Werkzeuge werden geliefert
Apple wird wie bei der bisherigen Selbstreparatur der iPhones die notwendigen Werkzeuge bereitstellen. Bei den iPhones wurden erste Nutzer des Reparaturdienstes etwas überrascht: Apple schickte klobige Pressen und Wärmepressen in sehr großen, stabilen Kunststoffkoffern zu, mit denen die Geräte tatsächlich wie bei einem offiziellen Reparaturdienst bearbeitet werden konnten.
Verglichen mit der Reparaturpartnerschaft zwischen iFixit und Google sowie Samsung ist das ein deutlich höherer Aufwand, der auch bei den Nutzern mehr Umstände macht. Dafür können Selbstreparateure mit Apples Werkzeugen kaum etwas falsch oder kaputt machen. Nervig empfanden viele Tester des Dienstes, dass die neu eingebauten Teile erst umständlich per Telefon durch Apple freigeschaltet werden müssen.
Apples Reparaturdienst ist aktuell nur in den USA verfügbar. In Deutschland unterstützt der Hersteller die Selbstreparatur noch nicht.
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Dann suchen wir nach anderen Geräten und da ist die Kaution trotz deutlich höherem...
kennste, kennste?