Apple Arcade im Test: Im Land der nicht nervenden Mobile Games

Keine Abzocke mit kostenpflichtigen Extras, keine Werbung: Mit Apple Arcade fühlt sich mobiles Spielen wieder spaßig und fair an. Für 5 Euro im Monat gibt es schon zum Start ein vielfältiges Angebot. Golem.de hat Games für erfahrene und erwachsene Spieler ausprobiert.

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Artwork von Apple Arcade
Artwork von Apple Arcade (Bild: Apple)

Selbst nach vielen Stunden mit den Spielen aus dem Angebot von Apple Arcade ist es ungewohnt: Wir müssen uns nach dem Start eines Programms nicht mit unserem Facebook- oder Google-Konto bei obskuren Diensten anmelden. Nie hat sich ein Fenster für kostenpflichtige Extras geöffnet, es gibt keine künstlichen Wartepausen und keine Werbung. Herrlich!

Inhalt:
  1. Apple Arcade im Test: Im Land der nicht nervenden Mobile Games
  2. Frogger in Toy Town, Oceanhorn 2 und Overland
  3. Rayman Mini, Sayonara Wild Hearts und Shinsekai

Dafür müssen wir erstens Hardware von Apple haben, also ein iPhone oder iPad mit iOS 13 oder iPad OS 13. Auch auf Apple TV und nach dem Update auf MacOS Cataline (voraussichtlich Oktober) auf dem Macbook sollen wir spielen können, sofern die Games entsprechend angepasst sind. Zweitens müssen wir ein Abo abschließen: Es kostet fünf Euro im Monat, eine Kündigung ist jederzeit zum Monatsende möglich. Das Angebot kann einen Monat lang kostenlos getestet werden. Im Rahmen der Familienfreigabe können sich bis zu sechs Personen ein Abo teilen.

Wer Apple Arcade aktiviert hat, lädt die Spiele wie jede andere Anwendung einfach aus dem App Store herunter. Besondere Beschränkungen sind nicht zu beachten, die Symbole der Apps können frei auf dem Endgerät platziert werden. Offline spielen ist möglich, Speicherstände werden mit Onlinezugang synchronisiert.

Im App Store gibt es einen speziellen Reiter für Arcade, unter anderem mit Kategorien wie Action, Abenteuer, Für Neulinge und Multiplayer. Derzeit sind in dem Angebot etwas mehr als 50 Games zu finden, bis Jahresende sollen es rund 100 werden. Apple kuratiert die Inhalte und hat zumindest bislang darauf geachtet, Ramsch und übermäßig gewalthaltige oder anderweitig problematische Inhalte zu unterbinden.

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Ein Teil der Spiele wurde exklusiv für Apple Arcade entwickelt, andere gibt es schon etwas länger auf Windows-PC, MacOS oder Linux. Noch ist nicht klar, wie lange die Titel jeweils im Angebot sind. Vermutlich hängt das schlicht von den jeweiligen Verträgen zwischen Apple und den Entwicklern und Publishern ab. Bekannt ist derzeit nur die Vorgabe, dass die Spiele vorher oder gleichzeitig nicht auf Android verfügbar sein dürfen.

Golem.de hat sich ein paar Tage lang quer durch die Bibliothek gedaddelt. Es gibt gar nicht so viele Casualgames wie erwartet. Das könnte daran liegen, dass die Macher von Titeln wie Farmville oder Candy Crush Saga mit dem Free-to-Play-Geschäftsmodell mehr Geld verdienen können. Recht viele Spiele bieten klassische Kampagnen, die im Singleplayer-Modus gespielt werden. Einige Spiele, die sich eher an erfahrene Spieler wenden, stellen wir nachfolgend exemplarisch vor.

Exit the Gungeon: ausweichen statt angreifen

Eine Pistole, deren Schuss die Vergangenheit auslöscht - klingt nach einer ziemlich wilden Handlung. Exit the Gungeon bietet aber auch wilde Action und weitere merkwürdige Waffen des jeweils aktiven Helden. Erstens ändert sich dessen Kanone ständig und unvorhersehbar, zweitens feuert sie selbständig. Das, was sonst eine unserer Aufgaben ist, passiert in Exit the Gungeon also vollautomatisch.

Wer sich das Spiel deshalb besonders einfach vorstellt, liegt falsch: In Exit the Gungeon sind wir mehr als genug damit beschäftigt, den feindlichen Geschossen und anderen Extras auszuweichen. Fürs eigene Feuern wäre wohl schlicht keine Zeit, außerdem würde es angesichts der komplexen Bedienung vollends unsere Finger verknoten.

Gesteuert wird einer von mehreren Helden. Um in Bewegung zu bleiben, wird die gerade aktive Hauptfigur in die gewünschte Richtung zur Seite gezogen, dann verlangsamt sich der Spielablauf für ein paar Momente. Bei uns hat es etwas gedauert, bis wir mit der Steuerung klargekommen sind, aber eigentlich ist sie gut umgesetzt.

Die an klassische Plattformer erinnernde Seitenansicht zeigt von Hand gebaute Räumlichkeiten in zufällig generierter Reihenfolge und Ausstattung, so dass der Wiederspielwelt recht hoch ist. Das gilt aber auch für den Schwierigkeitsgrad: Das Programm richtet sich wirklich nur an erfahrene Spieler mit guten Reflexen.

Entwickler: Dodge Roll/Singlecore Games; rund 310 MByte.

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Frogger in Toy Town, Oceanhorn 2 und Overland 
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Rael 28. Sep 2019

Hallo zusammen, kann mir denn einer von Euch sagen, wo und wie ich Apple Arcade auf Apple...

superdachs 26. Sep 2019

Irgendwelche minispielchen die früher kostenlos dem Betriebssystem beilagen für ein Abo...

derdiedas 26. Sep 2019

"Als würde der Multipla-Fahrer, dem Mercedes-Käufer vorwerfen sein Geld rauszuschmeißen...

dEEkAy 25. Sep 2019

Bei Minecraft kann man doch so Skins etc kaufen. All das, was es bei der Java Version...

Ymi_Yugy 25. Sep 2019

20 AAA Spiele fü 60¤ ist schon echt gut. Obwohl die dann wahrscheinlich schon ziemlich...



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