Rayman Mini, Sayonara Wild Hearts und Shinsekai

Rayman Mini: flotter Dauerläufer

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Das Actionspiel Rayman Mini orientiert sich an Programmen wie Super Mario Run: Die ameisenkleine Hauptfigur läuft automatisch von links nach rechts, und der Spieler muss durch Berührungen des Bildschirms springen oder zutreten.

Das Arsenal an Aktionsmöglichkeiten ist überschaubar, langweilig wird das Abenteuer mit dem blonden Spielehelden trotzdem nicht.

Das liegt unter anderem an den 48 abwechslungsreich aufgebauten Umgebungen: Rayman rennt über Sumpflandschaften, durch ein Spinnennest und die engen Gänge eines Kaninchenbaus.

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Streng genommen bewegt er sich nicht immer von links nach rechts, sondern läuft Loopings, segelt mit seinem Haarpropeller oder an Pusteblumen durch die Luft und sprengt Hindernisse aus dem Weg.

Die Grafik ist serientypisch liebevoll und abwechslungsreich in Szene gesetzt, wobei Rayman wieder in betont gemalt-künstlerischen Umgebungen zu sehen ist.

Da ist es doppelt schade, dass alles sehr kleinteilig wirkt, so dass die vielen Details nur auf größeren Displays halbwegs zur Geltung kommen und die Finger über dem Touchpad vieles verdecken. Der Schwierigkeitsgrad ist fair: Einsteiger bekommen alles Nötige gut erklärt, und Profis können sich in die Jagd nach versteckten Extras verbeißen. Mit diesem Spiel kann man eigentlich nicht keinen Spaß haben!

Entwickler: Ubisoft/Pastagames; rund 285,8 MByte.

Sayonara Wild Hearts: im Rausch der Musik

Es war naheliegend, dass Apple bei der Präsentation von Arcade im September 2019 auch Sayonara Wild Hearts als eines von drei Spielen auf der Bühne gezeigt hat. Das Actionspiel wirkt ungeheuer stilvoll - das gilt für die Grafik, aber auch für den treibenden Soundtrack. Eine (nebensächliche) Handlung dreht sich um gebrochene Herzen und das Universum.

Den jeweiligen Protagonisten - wir sind uns nicht ganz sicher, ob wir immer die gleiche oder unterschiedliche Figuren steuern - helfen wir bei wilden Fahrten durch kunterbunte Welten, indem wir Fahrzeuge so platzieren, dass sie bei halsbrecherischem Tempo möglichst viele Herzen einsammeln und nicht allzu oft gegen Hindernisse rauschen, etwa gegen Straßenbahnen. Wenn das zu oft schiefgeht, ist der Level zu Ende, gelegentlich können wir die Stelle dann überspringen.

Anleitungen oder ein Tutorial gibt es nicht, stattdessen muss man spontan agieren, was letztlich gut klappt. Probleme gibt es vor allem, wenn der Spieler etwa in einer scheinbar automatisch ablaufenden Kampfsequenz plötzlich doch eine bestimmte Stelle im richtigen Moment antippen soll, die entsprechende Markierung aber wie ein nebensächlicher Teil der Grafik und nicht wie ein Hinweis aussieht.

Trotzdem, als rauschafter Trip funktioniert Sayonara Wild Hearts für begrenzte Zeit richtig gut. Ob es auch längerfristig Spaß macht, dürfte sehr von der ganz persönlichen Einstellung zu Aufmachung und Musik abhängen.

Entwickler: Annapurna Interactive; rund 1,1 GByte.

Shinsekai - Into the Depths: Abenteuer Tiefsee

Das japanische Wort Shinsekai bedeutet gleichzeitig Tiefsee und neue Welt. Das beschreibt Shinsekai - Into the Depths ganz gut. In dem Spiel sehen wir die Hauptfigur in einem dicken Taucheranzug auf dem Boden eines Meeres. Die ersten paar Minuten verbringen wir damit, herauszufinden, wie wir gemächlich von links nach rechts kommen, nämlich mit unbeholfenen Hüpfern und wildem Gestolper.

Allmählich stellt sich heraus: Die größte Bedrohung ist gar nicht Wasser, sondern Eis - das von der Erdoberfläche nach unten vordringt und den Helden als letzten Überlebenden nach einer Katastrophe um sein Leben tauchen lässt. Im Rahmen der fünf bis sieben Stunden langen Kampagne kommt man dann hinter weitere Geheimnisse und entdeckt eine neue Welt.

Ein wesentliches Element ist der korrekte Umgang mit Taucheranzug und einer Drohne, um nicht genug Sauerstoff zu haben und mysteriöse Gerätschaften bedienen zu können. Auch Kämpfe gegen Seeungeheuer gehören zu dem Abenteuer, allerdings sind da eher die richtige Taktik statt schnelle Reflexe gefragt.

Schräges Detail am Rande: Für die gelungenen Soundeffekte hat das Entwicklerteam nach eigenen Angaben zuerst Wassergeräusche - Blubbern und Ähnliches - aufgenommen, sie dann unter Wasser abgespielt und dabei erneut aufgenommen. Das Ergebnis klingt überzeugend - vor allem mit Kopfhörern.

Entwickler: Capcom; rund 1,7 GByte.

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 Frogger in Toy Town, Oceanhorn 2 und Overland
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Rael 28. Sep 2019

Hallo zusammen, kann mir denn einer von Euch sagen, wo und wie ich Apple Arcade auf Apple...

superdachs 26. Sep 2019

Irgendwelche minispielchen die früher kostenlos dem Betriebssystem beilagen für ein Abo...

derdiedas 26. Sep 2019

"Als würde der Multipla-Fahrer, dem Mercedes-Käufer vorwerfen sein Geld rauszuschmeißen...

dEEkAy 25. Sep 2019

Bei Minecraft kann man doch so Skins etc kaufen. All das, was es bei der Java Version...

Ymi_Yugy 25. Sep 2019

20 AAA Spiele fü 60¤ ist schon echt gut. Obwohl die dann wahrscheinlich schon ziemlich...



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