Apple: Apps unter iOS 15 können mehr RAM anfordern

Was unter iOS bislang nur bei System-Apps möglich war, geht ab Version 15 auch bei Anwendungen von Drittanbietern: Zugriff auf mehr Arbeitsspeicher.

Artikel veröffentlicht am ,
iOS 15 bekommt eine praktische neue Berechtigung.
iOS 15 bekommt eine praktische neue Berechtigung. (Bild: Apple)

Apple hat in einem Entwicklerdokument die Möglichkeit vorgestellt, dass Apps unter iOS 15 und iPad OS 15 mehr Arbeitsspeicher anfordern können. Das berichtet 9to5Mac.

Eine derartige Berechtigung, ein sogenanntes Entitlement, existierte bislang nur für System-Anwendungen. Apps von externen Anbietern mussten sich mit maximal 5 GByte begnügen.

Entwickler können ihrer App künftig die Möglichkeit verpassen, mehr als diese 5 GByte zu verwenden - sofern der Speicherstatus des Systems dies erlaubt. Im Alltag dürften die meisten Apps keinen derartig hohen Speicherbedarf benötigen. Besonders Anwendungen im professionellen Bereich könnten davon aber profitieren.

Apple vermarktet seine iPad-Pro-Modelle bereits seit Längerem als Geräte für den professionellen Einsatz. Ein Beispiel, das 9to5Mac anführt, ist das Zeichenprogramm Procreate.

Mehr Ebenen bei Procreate wären möglich

Egal, ob Nutzer ein iPad Pro mit 8 oder 16 GByte Arbeitsspeicher verwenden, bei beiden Tablets lassen sich in Procreate gleich viele Ebenen verwenden. Mithilfe der neuen Berechtigung könnten die Tablets mit mehr Speicher auch mehr Ressourcen zur Verfügung stellen, um beispielsweise auf zusätzlichen Ebenen zeichnen zu können. Bislang diente der größere Arbeitsspeicher primär dazu, Apps besser im Multitasking zu verwenden.

Apple weist in der Dokumentation darauf hin, dass die Speicher-Berechtigung nicht zwingenderweise dazu führe, dass die App den zusätzlichen Speicher auch gewährt bekommt. Falls die Anwendung keinen Extraspeicher gewährt bekommt, sollen Entwickler sicherstellen, dass sie weiterhin ordnungsgemäß funktioniert. Apple erklärt außerdem, dass eine höhere Speicherbelegung die Systemleistung beeinflussen könne.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Gaming am Mac
Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?

Wer zocken will, kauft sich besser keinen Mac: Apple ist hier seit Jahrzehnten im Hintertreffen. Schuld daran waren geringe Marktanteile und schwache Hardware - aber es gibt Hoffnung.
Von Christian Rentrop

25 Jahre Gaming am Mac: Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?
Artikel
  1. Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
    Updates für GPT-3 und GPT-4
    GPT im Geschwindigkeitsrausch

    OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
    Von Fabian Deitelhoff

  2. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  3. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /