Abo
  • Services:
Anzeige
Aperture und Lightroom sind sich nicht mehr ebenbürtig.
Aperture und Lightroom sind sich nicht mehr ebenbürtig. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Apple: Aperture verliert wegen Entwicklungsstillstand Fürsprecher

Aperture und Lightroom sind sich nicht mehr ebenbürtig.
Aperture und Lightroom sind sich nicht mehr ebenbürtig. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Apples Bildbearbeitungs- und Verwaltungssoftware Aperture steht in direkter Konkurrenz zu Adobes Photoshop Lightroom, doch Apple hat seit über zwei Jahren keine neue Version mehr vorgestellt. Das sorgt für Unmut bei den Benutzern. Ein prominenter Aperture-Unterstützer droht gar, zur Konkurrenz zu gehen.

Scott Bourne ist kein x-beliebiger Aperture-Nutzer, sondern einer der wichtigsten Autoren und Trainer für Apples Bildbearbeitungssoftware. Aperture wurde erstmals 2005 vorgestellt, Anfang 2008 in zweiter Version und Anfang 2010 in der dritten Version präsentiert.

Anzeige
  • Aperture 3 - Übersicht mit Einzelbildansicht (Bild: Apple)
  • Aperture 3 - Schnellbearbeitungen (Bild: Apple)
  • Aperture 3 - Übersicht mit Doppelbildansicht (Bild: Apple)
  • Aperture 3 - Projektübersicht (Bild: Apple)
  • Aperture 3 - Geotagging (Bild: Apple)
  • Aperture 3 - Gesichtserkennung  (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 - Geotagging (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
  • Aperture 3 (Bild: Apple)
Aperture 3 - Übersicht mit Einzelbildansicht (Bild: Apple)

Seitdem wurde der Preis der Profisoftware mehrmals drastisch reduziert. Version 1.0 kostete noch 480 Euro, Aperture 2 wurde für 200 Euro verkauft. Mit Aperture 3.0 verärgerte Apple seine Alt-Kunden mit einer radikalen Preissenkung: Zunächst kostete die aktuelle Programmversion noch 200 Euro. Mit Eröffnung des App Stores wurde der Preis dauerhaft auf 63 Euro reduziert.

Doch das ist nicht der Grund, warum Scott Bourne droht, sich von Apple abzuwenden, obwohl er über 480.000 Bilder mit Aperture verwaltet. "Ich habe Aperture mehr als fünf Jahre lang verwendet, weil ich dachte, es sei das bessere Produkt. Seit der Veröffentlichung von Lightroom 4.0 glaube ich nicht mehr, dass diese Einschätzung richtig ist", schreibt Bourne in seinem Blog.

Bourne gibt offen zu, dass Lightroom Rohdatenbilder besser verarbeiten kann, farbgetreuer arbeitet und das Rauschen effektiver reduzieren kann. Zudem seien die Verbesserungen bei der Lichter- und Tiefenbearbeitung, der Videounterstützung und der extrem gute "Klarheits"-Filter sowie die schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeit von Adobe Photoshop Lightroom 4.0 den Möglichkeiten von Apples Lösung deutlich überlegen.

Bourne kritisierte die mangelnd Kommunikation von Apple gegenüber seinen Kunden. Es fehle die Ankündigung, dass zumindest eine Version 4.0 von Aperture in Arbeit sei, die deutliche Verbesserungen mit sich bringt. Die kontinuierliche Neuausrichtung von Apple auf Endkunden mussten auch schon Videoprofis zur Kenntnis nehmen, als Apple Final Cut Pro X präsentierte.

Zum Start fehlte beispielsweise die Unterstützung für Multicam, Export als EDL, XML oder auf Band. In einigen Punkten hat Apple bislang nachgebessert, doch zunächst einmal waren professionelle Nutzer von Final Cut Pro 7 von Apples Vorgehen enttäuscht. Sie hätten sich zumindest gewünscht, dass das alte Final Cut Studio 3 weiterhin unterstützt und verkauft wird. Adobe nutzte den Unmut für eine Werbeaktion und gewährte Umsteigern auf seine Videoschnittlösung Premiere einen 50-prozentigen Nachlass.

Ob Apple an Aperture 4.0 arbeitet oder das Programm aufgegeben hat, ist aufgrund der Geheimhaltungspolitik des Unternehmens, die Teil der Geschäftsstrategie ist, vollkommen unbekannt.


eye home zur Startseite
Atalanttore 01. Jun 2012

Bei einer proprietären Software von einer Geheimhaltungs-Firma mit großem Ego sollten die...

Trollversteher 31. Mai 2012

Naja, er hat's ja nachträglich noch in "konsumierende" Masse abgeändert, was mir...

Trollversteher 31. Mai 2012

Zumal der große MacPro mit zwei Westmeres bestückt ist - mir ist weder ein Dual-Ivy...

Tigerf 31. Mai 2012

mit Lightroom hätte er also gleich mehrere Vorteile. Man muss halt mal die...

ad (Golem.de) 31. Mai 2012

Natürlich besitzen die Programme Import- und Exportfunktionen, aber nicht für das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Duerenhoff GmbH, Raum Landsberg am Lech
  2. netzeffekt GmbH, München
  3. OEDIV KG, Bielefeld
  4. Technische Universität Hamburg, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  2. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  3. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  4. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  5. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  6. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  7. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  8. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

  9. Luftfahrt

    China plant Super-Windkanal für Hyperschallflugzeuge

  10. Quad9

    IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Universal Paperclips: Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
Universal Paperclips
Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
  1. Disney Marvel Heroes wird geschlossen
  2. Starcraft 2 Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

Star Wars Battlefront 2 im Test: Filmreife Sternenkrieger
Star Wars Battlefront 2 im Test
Filmreife Sternenkrieger
  1. Star Wars EA entfernt Mikrotransaktionen aus Battlefront 2
  2. Electronic Arts Community empört über freischaltbare Helden in Battlefront 2
  3. Star Wars Mächtiger Zusatzinhalt für Battlefront 2 angekündigt

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. Re: Ladeleistung

    User_x | 11:09

  2. Re: Verbessert

    unbuntu | 11:08

  3. Re: Na Toll...

    Der Held vom... | 11:07

  4. Re: low size MF Standard

    HibikiTaisuna | 11:06

  5. Re: und woher kommen die Rohstoffe für die Batterie?

    Sorle | 11:04


  1. 10:48

  2. 09:02

  3. 19:05

  4. 17:08

  5. 16:30

  6. 16:17

  7. 15:49

  8. 15:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel