Abo
  • Services:
Anzeige
Apples iPad hat ein Sicherheitsproblem.
Apples iPad hat ein Sicherheitsproblem. (Bild: Tomohiro Ohsumi/Getty Images)

Apple: Aktivierungssperre des iPads lässt sich umgehen

Apples iPad hat ein Sicherheitsproblem.
Apples iPad hat ein Sicherheitsproblem. (Bild: Tomohiro Ohsumi/Getty Images)

Ein Fehler in iOS 10.1.1 macht das iPad unsicher. Ein verlorenes oder gestohlenes iOS-Tablet kann ohne viel Aufwand in Betrieb genommen werden. Dabei wird die Aktivierungssperre umgangen, die genau das verhindern soll. Von Apple gibt es noch keine Reaktion darauf.

Ein gestohlenes oder verlorengegangenes iPad ist weniger sicher als vermutet. Sicherheitsforscher des Vulnerability Labs konnten ohne viel technischen Aufwand die Aktivierungssperre des Betriebssystems umgehen. Apple hatte die Aktivierungssperre vor drei Jahren mit iOS 7 eingeführt. Damit soll verhindert werden, dass ein gestohlenes iPhone oder iPad wieder in Betrieb genommen werden kann, nachdem es in den Recovery-Modus versetzt oder vollständig zurückgesetzt wurde.

Anzeige

Aktivierungssperre lässt sich umgehen

In beiden Fällen sollen sich die iOS-Tablets nur dann weiter nutzen lassen, wenn das Gerät mit dem ursprünglich hinterlegten Apple-Konto verwendet wird. Diebe müssten dann also die Apple-ID und das zugehörige Kennwort wissen. Im Normalfall ist das Dieben nicht bekannt, und sie können mit den Geräten nichts weiter anfangen.

Dieser Sicherheitsmechanismus lässt sich aber recht einfach umgehen. Die Sicherheitsforscher haben das mit einem iPad ausprobiert, auf dem das aktuelle iOS 10.1.1 lief. Dafür war ein Smart Cover erforderlich. In der Beschreibung gehen sie davon aus, dass dieser Kniff auch beim iPhone funktioniert. Wie eine Recherche von Ars Technica ergeben hat, funktioniert das Umgehen der Aktivierungssperre bei den iOS-Smartphones allerdings nicht.

Eingabefelder für WLAN weisen einen Fehler auf

Um die Aktivierungssperre beim iPad zu umgehen, wird bei der Frage nach einem WLAN-Netzwerk ein anderes Netzwerk gewählt. Sowohl in das Feld für die Netzwerkbezeichnung als auch in das Kennwortfeld wird jetzt ein möglichst langes Wort eingegeben. Beide Felder sind auf überlange Texte nicht eingestellt und kommen damit nicht klar. Die Folge ist, dass sich das Betriebssystem aufhängt und das Gerät nicht mehr benutzbar ist.

Wenn das Tablet also nicht mehr reagiert, muss es gedreht werden und dabei das Smart Cover geschlossen und danach wieder geöffnet werden. Das Display zeigt dann ein Störbild und kurz darauf ganz kurz den Startbildschirm. Dann muss zum richtigen Zeitpunkt der Home-Button betätigt werden, und die Aktivierungssperre ist umgangen. Nach Angaben von Ars Technica ist es nicht einfach, hier den richtigen Zeitpunkt abzupassen, aber möglich sei es.

Bisher hat sich Apple zu dem Fall nicht geäußert.


eye home zur Startseite
DrWatson 10. Dez 2016

Es gibt keylogger, die kannst du direkt im Gerät einbauen. Bei einem Thinkpad ist das in...

andi_lala 05. Dez 2016

Also den Rufzeichen nach musst du dich ja besonders gut in der Materie auskennen. Dann...

andi_lala 05. Dez 2016

Na klar, hat ja nicht mal Laufwerksbuchstaben!

Doomdrake 05. Dez 2016

Die Problematik nennt sich Buffer-Overflow und wie du selbst schon gut erkannt hast, wird...

nolonar 05. Dez 2016

Nennt sich "Buffer overflow" und ist seit Urzeiten für jede Menge Sicherheitslücken...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. Universität Passau, Passau
  3. DIgSILENT GmbH, Gomaringen
  4. Hochschule Esslingen, Esslingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 69€
  2. 77€
  3. (u. a. Seagate Expansion Portable 2 TB 77€)

Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazons Gewinn bricht stark ein

  2. Sicherheitslücke

    Caches von CDN-Netzwerken führen zu Datenleck

  3. Open Source

    Microsoft tritt Cloud Native Computing Foundation bei

  4. Q6

    LGs abgespecktes G6 kostet 350 Euro

  5. Google

    Youtube Red und Play Music fusionieren zu neuem Dienst

  6. Facebook Marketplace

    Facebooks Verkaufsplattform kommt nach Deutschland

  7. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test

    Harte Gegner für Intels Core i3

  8. Profitbricks

    United Internet kauft Berliner Cloud-Anbieter

  9. Lipizzan

    Google findet neue Staatstrojaner-Familie für Android

  10. Wolfenstein 2 angespielt

    Stahlskelett und Erdbeermilch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Surface Laptop im Test: Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
Surface Laptop im Test
Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Quantengatter: Die Bauteile des Quantencomputers
Quantengatter
Die Bauteile des Quantencomputers
  1. Anwendungen für Quantencomputer Der Spuk in Ihrem Computer
  2. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  3. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"

  1. AES Benchmarks

    mrgenie | 04:27

  2. Re: Und ich Depp hat den Scheiß gekauft

    757365726e616d65 | 04:26

  3. Re: Überschrift?

    mrgenie | 04:13

  4. Re: Das ist doch nur, um den Store zu pushen

    ve2000 | 03:44

  5. Re: für mich geht nix über mumbi

    Zuryan | 03:10


  1. 22:47

  2. 18:56

  3. 17:35

  4. 16:44

  5. 16:27

  6. 15:00

  7. 15:00

  8. 14:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel