Apple: 50 Millionen US-Dollar für Mitarbeiter bei Zulieferern

Apple will weiter daran arbeiten, dass die Bedingungen bei Zulieferern besser werden, und hat gravierende Verstöße aufgedeckt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Apple informiert über die Situation in Zuliefererfirmen.
Apple informiert über die Situation in Zuliefererfirmen. (Bild: Feline Lim/Getty Images)

Apple hat einen Bericht über die Zusammenarbeit mit Zulieferern im Jahr 2021 vorgelegt. Darin teilte das Unternehmen mit, einen 50 Millionen US-Dollar schweren Fonds aufstellen zu wollen, der Mitarbeitern bei Zulieferern zugute kommen soll. Mit dem Geld sollen unter anderem Fortbildungen und Schulungen für Angestellte bei den Zulieferfirmen finanziert werden. Zu den Plänen gehören auch Partnerschaften mit Universitäten und Experten für Menschenrechte.

In seiner Zulieferkette arbeiten nach Angaben von Apple mehr als drei Millionen Menschen. Das Unternehmen intensivierte zuletzt auch die Gespräche mit Mitarbeitern bei Zulieferern wieder, mit denen mögliche Regelverstöße bei deren Arbeitgebern aufgedeckt werden sollen. Damit sollten die Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Im vergangenen Jahr wurden dem jährlichen Lagebericht von Apple zufolge gut 87.600 Menschen befragt, gut zwei Drittel mehr als 2020. Zudem nahmen knapp 267.000 Mitarbeiter an einer anonymen Umfrage zu ihrer Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen teil Das waren 90 Prozent mehr als 2020.

Zwei Beschäftigte sollten für die Arbeit zahlen

Vor Ort führten Apple-Kontrolleure nach eigenen Angaben 1.177 Inspektionen durch. Davon waren aber nur die wenigsten unangekündigt, und zwar 255. Im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021 wurden elf schwere Verstöße gegen Apples Regeln für Zulieferer aufgedeckt.

In zwei Fällen hätten Beschäftigte Geld an die Zulieferfirma zahlen sollen, um für das Unternehmen arbeiten zu dürfen, heißt es in dem Bericht. In den übrigen Fällen seien von den Betrieben falsche Arbeitszeiten an Apple gemeldet worden. Unter anderem habe damit verschleiert werden sollen, dass übermäßige Überstunden geleistet wurden. Im Geschäftsjahr 2017 zählte Apple noch 45 schwere Verstöße.

Dem Bericht zufolge planen etwa 175 Zulieferer zum Ende des Geschäftsjahres, bei ihrer Arbeit für Apple auf erneuerbare Energien zu setzen. Die Zahl der Unternehmen, in denen kein Müll anfallen soll, stieg binnen eines Jahres von 55 auf 215.

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