Abo
  • IT-Karriere:

Apple: 2017 soll ein Curved-iPhone erscheinen

Zum zehnten Jubiläum soll 2017 einem Medienbericht zufolge erstmals ein iPhone 7 mit gewölbtem Display und OLED-Bildschirm auf den Markt kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
iPhone 6 noch mit LCD-Technik
iPhone 6 noch mit LCD-Technik (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei hat aus Zuliefererkreisen erfahren, dass Apple für 2017 ein iPhone mit mindestens 5,8 Zoll großem OLED-Bildschirm plant, der an den Längsseiten wie bei Samsungs Galaxy S7 Edge gewölbt ist. Samsung hatte Smartphones mit gewölbtem Bildschirm allerdings schon länger im Programm. Neben dem OLED-iPhone sollen zwei weitere Modelle herkömmlicher Bauart mit LCDs vorgestellt werden.

Stellenmarkt
  1. LORENZ Life Sciences Goup, Frankfurt am Main
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Auch wenn das Display des OLED-iPhones mit 5,8 Zoll größer als das des aktuellen iPhone 6 Plus mit 5,5 Zoll wäre, müsse kein größeres Gehäuse verwendet werden, berichtet Macrumors. Das gilt aber nur, wenn der gewölbte Teil der Anzeigenfläche so mitgezählt wird, als handle es sich um einen flachen Bildschirm.

Displays kommen von Samsung

Samsung soll mehreren Berichten zufolge die flexiblen OLEDs an Apple liefern. Die Rede ist von einem Vertrag mit einem Volumen von umgerechnet rund 2,6 Milliarden US-Dollar. Die Dauer der Abmachung betrage ein Jahr, in dem 100 Millionen Panels geliefert werden sollen.

Samsung hat biegbare Bildschirme für diese Technik im Programm und setzt sie beim Galaxy Note 5 und Galaxy 6 Edge seit 2015 ein. Auch das Galaxy 7 Edge und das Note 7 haben gewölbte Bildschirme.

Allerdings sollen dem Nikkei-Bericht zufolge Samsungs Produktionskapazitäten nicht ausreichen, sowohl Apples als auch die eigene Nachfrage nach flexiblen OLEDs zu erfüllen. Mit LG steht ein weiterer Auftragsfertiger bereit, der OLED-Panels produzieren kann. Dazu wird die neue, mehrere Milliarden US-Dollar teure P10-Fab für Displays gebaut.

iPhone soll zum Zehnjährigen ein OLED bekommen

Laut einem früheren Bericht von Nikkei entwickelt Apples Auftragsfertiger Foxconn Glasgehäuse, die 2017 für Smartphones genutzt werden könnten. Apple setzt aktuell OLEDs bei der Apple Watch ein. Gerüchten zufolge ist auch der Einsatz im nächsten Macbook Pro als Touchscreen-Leiste gedacht, die anstelle der Funktionstasten eingebaut werden soll.

Im Vergleich zu LCDs hat die OLED-Technik enorm hohe Kontraste, da keine Hintergrundbeleuchtung verwendet wird, sondern Schwarz durch ausgeschaltete Pixel erreicht wird. Auch Farbdarstellung, Effizienz und Reaktionszeit sind zumeist hervorragend, die Lebensdauer der unterschiedlichen Subpixel gilt jedoch weiterhin als problematisch.



Anzeige
Top-Angebote
  1. bis zu 85% reduziert
  2. 109,00€
  3. (u. a. The Division 2 Xbox 46,99€, PSN Card 20 Euro 18,99€, PSN Card 10 Euro 9,49€)
  4. GRATIS

bombinho 25. Aug 2016

Also ich hatte mir vor dem iPhone schon einen Blackberry zugelegt und fand das sehr...

bombinho 24. Aug 2016

Das ist ein gutes Argument, aber es gab in grauer Vorzeit mal Designrichtlinien fuer...

bombinho 24. Aug 2016

Ich habe keine Ahnung, was ihr gegen OLED habt, ist es nicht ein gewaltiger Fortschritt...

Trollversteher 24. Aug 2016

Samsung fertigt diese Displays für Apple... Ich glaube, die Methode "Ich verkaufe einem...

DrEddi 24. Aug 2016

Richtig. :-)


Folgen Sie uns
       


P30 Pro im Kameratest: Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera
P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. CIA-Vorwürfe Huawei soll von chinesischer Regierung finanziert werden
  2. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"
  3. 5G-Ausbau Sicherheitskriterien führen nicht zu Ausschluss von Huawei

Urheberrechtsreform: Was das Internet nicht vergessen sollte
Urheberrechtsreform
Was das Internet nicht vergessen sollte

Die Reform des europäischen Urheberrechts ist eine Niederlage für viele Netzaktivisten. Zwar sind die Folgen der Richtlinie derzeit kaum absehbar. Doch es sollten die richtigen Lehren aus der jahrelangen Debatte mit den Internetgegnern gezogen werden.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media will Milliarden von Google
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

    •  /