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Airbnb: Apple verlangt 30 Prozent für virtuelle Kurse

Wegen Corona haben Airbnb und Classpass virtuelle Kurse verkauft. Apple verlangt Provisionen und droht mit Rausschmiss aus dem App Store.

Artikel veröffentlicht am ,
Airbnb Online-Entdeckungen
Airbnb Online-Entdeckungen (Bild: Airbnb)

Apples Geschäftsmodell im App Store funktioniert über Provisionen auf den Umsatz, den Anbieter mit App-Verkäufen machen. Das trifft infolge der Coronakrise nun auch bisher unverdächtige Anbieter wie Classpass und Airbnb, wie die New York Times berichtet.

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Beide Anbieter bieten virtuelle Kurse über ihre Apps an. Dafür fordert Apple 30 Prozent Verkaufsprovision ein. Bei dem Verkauf physischer Waren und Dienstleistungen fällt die Provision hingegen nicht an.

Classpass vermittelt normalerweise Kurse in Fitnessstudios, doch die Pandemie zwang zu einer Änderung des Geschäftsmodells. Das Unternehmen bietet über die App nun Onlinekurse an. Die Einnahmen aus den virtuellen Classpass-Kursen wurden den Vertragspartnern überwiesen. Nach Apples Provisionsforderung stellte Classpass die Onlinekurse wieder ein.

Airbnb bietet virtuelle Kochkurse, Meditationssitzungen und ähnliches als Online-Entdeckungen an und hat sein Angebot in der Coronakrise stark ausgebaut.

Apple betonte gegenüber der New York Times, dass die App-Store-Regeln schon seit zehn Jahren gelten und ein Verzicht auf die Provision gegenüber den anderen App-Anbietern unfair wäre. Classpass hat bis zum Ende 2020 Aufschub erhalten, um zu zahlen. Ansonsten könne die App aus dem App Store verschwinden. Airbnb verhandelt dem Bericht nach weiter mit Apple.

Kartellwächter untersuchen, ob Apple seine Stellung im Markt ausnutzt

Das Geschäftsgebaren von Apple und anderen Techkonzernen ruft derweil die Kartellwächter in den USA auf den Plan. So sollen Tim Cook, Vorstandsvorsitzender von Apple, sowie die Chefs von Amazon, Facebook und Google dazu befragt werden, wie sie es mit der Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung halten.

Cook wird laut des vorab veröffentlichten Statements sagen, dass Apple auf keinem Markt, auf dem es geschäftlich tätig ist, "einen dominierenden Marktanteil" habe und dass die Verbraucher bei Smartphones viele andere Wahlmöglichkeiten hätten. "So sehr wir auch glauben, dass das iPhone das beste Nutzungserlebnis bietet, wissen wir, dass es bei weitem nicht die einzige Wahl ist, die den Verbrauchern zur Verfügung steht", heißt es in Cooks Aussage.

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Clown 31. Jul 2020 / Themenstart

Eben. Deshalb ist es mE auch völlig unverständlich, dass es noch genügend Kunden gibt...

Clown 31. Jul 2020 / Themenstart

Innerhalb des Apple-Universums gibts aber doch keine andere Bank. Und, naja, nur weil...

wurstdings 31. Jul 2020 / Themenstart

Ins Internet? Oder halt der Appstore. Na ein paar Dollar Gebühren an Apple oder man löst...

Zinthos 31. Jul 2020 / Themenstart

Wenn Apple kein Monopol haben will, sollen sie fremde Appstores auf iOS zulassen. Machen...

wurstdings 30. Jul 2020 / Themenstart

Die Bahn ist 94 privatisiert worden (gehörte aber trotzdem noch dem Bund) und in dem...

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