App-Store-Gebühren: Twitter Blue soll auf dem iPhone teurer werden

Eine der wichtigsten Neuerungen bei Twitter ist die Möglichkeit, das kleine blaue Häkchen für eine monatliche Gebühr kaufen zu können. Diese beträgt angeblich 7 US-Dollar im Monat. Doch weil Twitter auch eine iOS-App hat, und dies als In-App-Kauf gilt, verlangt Apple eine Provision. Um diese auszugleichen, will Twitter den Preis nach einem Bericht von The Information(öffnet im neuen Fenster) (Bezahlschranke) anheben – und zwar nur für Nutzer von iOS und iPadOS.
Elon Musk und Tim Cook hatten sich zwar vor kurzem getroffen, doch offenbar sei es nicht möglich, die Provision zu reduzieren, mutmaßt The Information. Der Preis in der Twitter-App soll angeblich bei 11 US-Dollar liegen.
Kurzzeitig war der blaue Sticker für 7,99 US-Dollar in der Twitter-App verfügbar, doch Twitter zog dann sein iOS-Update zurück, nachdem die bisherige Einführung eines Verfikationsbuttons gegen Geld gescheitert und zahlreiche Spaß-Accounts eröffnet oder umbenannt wurden, um bekannte Persönlichkeiten zu imitieren, darunter auch Elon Musk.
Twitter will den Abo-Dienst Twitter Blue bald neu starten, aber mit Funktionen, die einen Missbrauch angeblich verhindern sollen. Angeblich soll der Relaunch des Systems verschiedenfarbige Abzeichen beinhalten, die Unternehmen, Regierungskonten und Einzelpersonen kennzeichnen. Eine Maßnahme gegen Missbrauch soll nach einem Bericht von 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) verhindern, dass Abonnenten ihren Benutzernamen innerhalb von sieben Tagen nicht ändern dürfen. Wer bisher schon Twitter Blue hatte, darf seinen Namen zwar ändern, verliert aber vorübergehend seinen Status, bis eine manuelle Überprüfung der Namensänderung erfolgt ist. Twitter-Blue-Abonnenten müssen zudem eine Telefonnummer angeben und können sich erst für den Abodienst anmelden, wenn ihr Twitter-Account mindestens 90 Tage alt ist, heißt es in dem Bericht.



