Abo
  • Services:
Anzeige
Apple soll bei der Kostenstruktur des App Stores nachbessern.
Apple soll bei der Kostenstruktur des App Stores nachbessern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

App Store: EU-Kommission kritisiert Apple wegen In-App-Käufen

Apple habe in diesem Jahr zu wenig getan, um die Kostenstruktur im eigenen App Store transparenter zu gestalten, findet die Europäische Kommission. Google sei mit seinen Änderungen beim Play Store hier einen deutlichen Schritt weiter.

Anzeige

Die Europäische Kommission hat Apple wegen seiner ausbleibenden Bemühungen um Transparenz bezüglich von In-App-Käufen bei iOS-Apps kritisiert. Im Kern geht es darum, dass Spiele mit In-App-Käufen nicht mit der Deklaration "gratis" angeboten werden sollen. Außerdem sollen Anbieter wie Apple oder Google Maßnahmen treffen, dass Kinder nicht aus Versehen derartige Käufe tätigen können oder ihre Eltern dazu aufgefordert werden.

Google will Änderungen bald umsetzen

Google hat laut der Kommission zahlreiche Änderungen beschlossen, um sein App-Angebot transparenter zu gestalten. So soll künftig komplett auf die Bezeichnungen "kostenlos" oder "free" verzichtet werden, sollten die Spiele In-App-Käufe anbieten. Google hat zudem eine Leitlinie für Entwickler verfasst, die vorgibt, Kaufaufforderungen an Kinder auszuschließen.

Zudem müssen bei Google In-App-Käufe jedes Mal erneut bestätigt werden, es sei denn, der Nutzer schaltet diese Option ab. So soll es nicht zu versehentlichen Käufen kommen. Laut der Europäischen Kommission hat Google zugesagt, die Änderungen bis September 2014 umzusetzen.

Apple hat der Kommission zufolge zwar versprochen, sich mit den von der EU geäußerten Kritikpunkten zu beschäftigen, bisher aber noch keine Lösungen vorgeschlagen. Außerdem gibt es keinen Zeitplan seitens Apple, wann erste Vorschläge genannt oder gar umgesetzt werden sollen. Die zuständigen Behörden planen, weiterhin mit Apple zusammenzuarbeiten, damit der Hersteller seine Geschäftspraktiken an die vorgeschlagenen Regelungen anpasst.

Zahlreiche EU-Länder haben sich über In-App-Käufe beschwert

Hintergrund der EU-Initiative sind zahlreiche Beschwerden verschiedener EU-Länder über In-App-Käufe in Onlinespielen, die besonders von Kindern häufig versehentlich getätigt werden. Die nationalen Verbraucherschutzbehörden hatten im Dezember 2013 ein gemeinsames Positionspapier entworfen, das Apple, Google und der Interactive Software Federation of Europe übergeben wurde.

Gesetzliche Grundlage des Positionspapiers ist die Verordnung Nummer 2006/2004 über die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz. Im Rahmen dieser kann eine nationale Behörde eine Partnerbehörde in einem anderen EU-Land bitten, bei grenzübergreifenden Verstößen gegen Verbraucherschutzbestimmungen tätig zu werden.


eye home zur Startseite
Differenzdiskri... 21. Jul 2014

Dann verlink doch nicht etwas, das nicht zeigt, was du zeigen möchtest. Hier gern DEIN...

Kammreiter 21. Jul 2014

Ich hab ja so ein Mitleid für die liberalen Angelsachsen, die alles so locker und (un...

IrgendeinNutzer 20. Jul 2014

Kannst du es uns bitte verraten was der genaue Wortlaut war? Dankeschön! Fände ich...

ICH_DU 20. Jul 2014

Es gibt apps die finanzieren sich über Werbung sind KOSTENLOS ... will man keine Werbung...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße
  3. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn
  4. Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  2. 49,00€ (zzgl. 4,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Abholung im Markt)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  2. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  3. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017

  4. Sony

    20 Millionen Playstation im Geschäftsjahr verkauft

  5. Razer Lancehead

    Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  6. TV

    SD-Abschaltung kommt auch bei Satellitenfernsehen

  7. ZBook G4

    HP stellt Grafiker-Workstations für unterwegs vor

  8. Messenger Lite

    Facebook bringt abgespeckte Messenger-App nach Deutschland

  9. Intel

    Edison-Module und Arduino-Board werden eingestellt

  10. Linux-Distribution

    Debian 9 verzichtet auf Secure-Boot-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario Kart 8 Deluxe im Test: Ehrenrunde mit Ballon-Knaller, HD Rumble und Super-Turbo
Mario Kart 8 Deluxe im Test
Ehrenrunde mit Ballon-Knaller, HD Rumble und Super-Turbo
  1. Hybridkonsole Nintendo verkauft im ersten Monat 2,74 Millionen Switch
  2. Nintendo Switch Verkaufszahlen in den USA nahe der Millionengrenze
  3. Nintendo Von Mario-Minecraft bis zu gelben dicken Joy-Cons

Bonaverde: Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte
Bonaverde
Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte
  1. Google Alphabet macht weit über 5 Milliarden Dollar Gewinn
  2. Insolvenz Weniger Mitarbeiter und teure Supportverträge bei Protonet
  3. Jungunternehmer Über 3.000 deutsche Startups gingen 2016 pleite

Noonee: Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl
Noonee
Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl

  1. Re: 40.000 EUR.

    Thurius | 05:08

  2. Re: Nach Abschaltung kostenfrei?

    Tecardo | 04:15

  3. Re: 80 Prozent nutzen die kostenfreien SD-Varianten.

    LinuxMcBook | 04:06

  4. Re: Schaltet bitte DVB-S1 endlich ab

    LinuxMcBook | 04:00

  5. Re: Diese Analyse ist ein peinlicher Tiefpunkt

    ve2000 | 03:51


  1. 18:05

  2. 17:30

  3. 17:08

  4. 16:51

  5. 16:31

  6. 16:10

  7. 16:00

  8. 15:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel