App Store: Apple will transparentere Lootboxen

Zumindest wissen die Kunden künftig genauer, dass sie Geld verlieren können: Apple führt neue Auflagen für Lootboxen in seinem App Store ein. Spiele wie Hearthstone müssen künftig Angaben zu Chancen und Risiken machen.

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Auch im Sammelkartenspiel Heathstone gibt es Lootboxen.
Auch im Sammelkartenspiel Heathstone gibt es Lootboxen. (Bild: Blizzard)

Als erster großer Marktteilnehmer im Geschäft mit Lootboxen hat Apple neue Vorgaben für die eigentlichen Spieleproduzenten veröffentlicht. Künftig müssen die Entwickler dem Kunden vor dem Kauf einer Lootbox erklären, wie hoch die Chance ist, dass sich ein besonderer Gegenstand in der virtuellen Schatzkiste befindet - was im Umkehrschluss natürlich auch immer sagt, wie groß das Risiko ist, nur Nieten zu bekommen.

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Von der neuen Regelung dürften Anbieter wie Blizzard betroffen sein, in dessen Sammelkartenspiel Hearthstone die Lootboxen eine größere Rolle spielen. Spieler können die virtuellen Kisten kaufen, um mit viel Glück ihr Deck um besonders konkurrenzfähige Karten zu ergänzen. Nicht ganz klar ist allerdings in den Regeln von Apple, ob sie nur für Lootboxen gelten, die der Spieler für echtes Geld kauft, oder ob die neue Vorgabe auch für die mit Ingame-Credits angeschafften gilt.

Auch einen Termin oder eine konkrete Vorgabe, wann und wie die erweiterten Transparenzvorschriften gelten, hat Apple noch nicht gemacht. Der Konzern schadet sich mit den Regeln ein Stück weit selbst: Von jeder Schatztruhe, die auf iOS verkauft wird, bekommt er 30 Prozent - das dürfte sich läppern.

Über den Grund für die überarbeiteten Regeln liegen keine Hinweise vor. In den letzten Wochen gab es mehrfach massive Kritik aus Spielerkreisen an Lootboxen - allerdings ging es dabei eher um Vollpreisspiele auf PC und Konsole, etwa um Star Wars Battlefront 2 und um Mittelerde: Schatten des Krieges.

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Inzwischen haben sowohl in den USA als auch in mehreren europäischen Ländern einige Politiker schärfere Regeln zum Schutz der Kunden gefordert. In Deutschland hatte Anfang Dezember 2017 der bayerische Landtag das Thema diskutiert und dabei unter anderem gefordert, dass Glücksspielelemente wie Lootboxen immer zu einer USK-Einstufung ab 18 führen sollen.

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GodsBoss 26. Dez 2017

Damit war nicht der Gewinn (im Sinne eines Ertragsüberschusses) gemeint, sondern...

xeneo23 25. Dez 2017

Mein Schnitt liegt bei 31 Packs Pro Legy. Schön das der Schnitt auf alle Spieler bei 20...

Anonymer Nutzer 25. Dez 2017

..da diese meiner Meinung nach Glücksspiel sind und Kinder sowie Jugendliche nicht...

GodsBoss 25. Dez 2017

Aus dem Artikel: "Der Konzern schadet sich mit den Regeln ein Stück weit selbst: Von...

0xDEADC0DE 25. Dez 2017

Der Begriff Loot ist genausowenig neu wie der Box-Begriff, das liegt also nicht am Alter.



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