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App Store: Apple verbietet überlange App-Namen und räumt auf

Beschreibungen und Schlüsselwörter in App-Namen? Damit soll in Apples App Store bald Schluss sein. Ab dem 7. September 2016 gilt ein Zeichenlimit, das aber recht großzügig ist. Zudem sollen von Entwicklern aufgegebene Apps nach und nach entfernt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ab dem 7. September 2016 gibt es neue App-Store-Regeln.
Ab dem 7. September 2016 gibt es neue App-Store-Regeln. (Bild: Golem.de)

Mit dem Beginn der nächsten iPhone-Veranstaltung von Apple am 7. September 2016 ändert das Unternehmen auch einige Regeln für den App Store. Am gestrigen 1. September hat Apple angekündigt, zukünftig beispielsweise keine überlangen App-Namen mehr zuzulassen. Diese haben einzig den Sinn, die Ergebnisse der Suche zu verändern, so Apple. Der Nutzer hat hingegen keine Vorteile. Überlange App-Namen können ohnehin nicht angezeigt werden.

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Ab dem 7. September werden Namen, die mehr als 50 Zeichen benötigen, nicht mehr für Apps erlaubt. Das ist immer noch recht großzügig. Zum Vergleich: Die Golem.de-Überschriften sind in der Regel zwischen 60 und 80 Zeichen lang. Ähnlich wie bei Überschriften haben Entwickler mit Hilfe der überlangen Namen versucht, Beschreibungen der App mit in den Namen zu bringen. Sinnvoller ist es jedoch, die Beschreibungen und Keywords entsprechend anzupassen. Das erkennt auch der Nutzer auf seinem iPhone. Es ist beispielsweise in iOS möglich, mit Begriffen nach einer installierten App zu suchen, die nichts mit dem eigentlichen App-Namen zu tun hat.

Im App Store werden aufgegebene Apps entfernt

Solange der Entwickler, auch für kostenlose Apps, seinen Mitgliedsbeitrag bezahlt, bleiben Apps im App Store. Doch im Laufe der Jahre haben sich dort zahlreiche Karteileichen angesammelt, zum Beispiel aufgegebene Apps, die mit aktuellen Betriebssystemen nicht mehr funktionieren, weil der Entwickler sich nicht mehr um sein Werk kümmert. Apple will ab dem 7. September selbst aktiv werden und aufgegebene Apps aus dem App Store entfernen. Das geschieht aber vorsichtig. Zunächst will Apple die Entwickler auf die problematischen oder aufgegebenen Apps hinweisen, die schon lange nicht mehr aktualisiert wurden. Später werden diese nichtangepassten Apps entfernt. Wie das genau geschehen soll, sagt Apple nicht. Der Prozess wird erst entwickelt. Je nachdem, wie drastisch Apple vorgeht, kann das durchaus auch für Nutzer einen unangenehmen Effekt haben. Wenn sie kein Backup der App in iTunes haben, kommen sie nicht mehr an diese aufgegebenen Anwendungen heran, sofern Apple sie löscht. Das galt zuvor nur für Fälle, in denen der Entwickler nicht mehr seinen Entwicklungsbeitrag zahlte oder der Entwickler die App aktiv gelöscht hat.

Für Anwender empfiehlt sich schon seit langem, von seinen Apps auch Backups zu haben und sich nicht auf eine dauerhafte Verfügbarkeit im App Store zu verlassen. Apples Vorhaben, Apps aus dem Store zu löschen, sollte erst recht Anwender dazu bewegen, Backups anzufertigen. Es sei allerdings angemerkt, dass die Backup-Funktion von iTunes dies schon länger nicht mehr übernimmt. Der Transfer von Lizenzen funktioniert nur noch mit Medien. Apps müssen über iTunes noch einmal selbst heruntergeladen werden.

Die Änderungen werden laut Apple auf Wunsch der Entwickler-Community umgesetzt.

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xAzu 02. Sep 2016

Ist ja nicht sowieso schon so das man einen Mac braucht um den Müll überhaupt erst zu...

Deff-Zero 02. Sep 2016

Wenn der Entwickler nicht mehr existiert, ist die App sowieso nicht mehr im Store, da...

Peter Später 02. Sep 2016

legit as fuck!


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