App Store: Apple soll die eigenen Files-App in Suchen bevorzugt haben

Schon vor einigen Jahren wurde Apple verdächtigt, Suchen zu eigenen Gunsten zu ändern. Der Boost der Files-App sei hingegen ein Fehler.

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Apple findet keine Ruhe im Streit mit Epic Games.
Apple findet keine Ruhe im Streit mit Epic Games. (Bild: Apple/Montage: Golem.de)

Im Zuge des Rechtsstreits zwischen Epic Games und dem Konzern Apple sind einige E-Mail-Listen veröffentlicht worden. Diese warfen unter anderem die Frage auf, ob Apple einige Applikationen aus dem eigenen Haus in Suchergebnissen absichtlich vor Wettbewerbsprodukten präsentiere. Im Falle der Files-App ist dies wohl besonders offensichtlich gewesen. Das Unternehmen habe die Files-App noch weit vor Dropbox gestellt. Die Alternative sei teilweise nicht einmal auf der gleichen Seite aufgetaucht.

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"Wir entfernen den manuellen Boost und Suchergebnisse sollte jetzt relevanter sein", gibt Debankur Naskar, Chef der Appsuche bei Apple zu. Das Unternehmen wurde wohl diesbezüglich von Epic-CEO Tim Sweeney konfrontiert, schreibt das Magazin The Verge. Laut einer der Publikation vorliegenden E-Mail von 2018 sei der App-Boost für eine vergangene WWDC-Konferenz aktiviert worden, um relevanter zu erscheinen. App-Store-Leiter Matt Fischer selbst hielt den Boost offenbar schon damals für eine schlechte Idee und wollte ihn entfernen lassen.

Dropbox als Keyword in Metadaten platziert

Aktuell ist Apple wohl anderer Meinung, denn die Darstellung in der offengelegten E-Mail sei so nicht ganz korrekt. Die Files-App habe das Keyword Dropbox in ihren Metadaten integriert. Dadurch sei sie automatisch höher platziert worden, als der Wettbewerber. "Wir haben unsere Apps nicht gegenüber Wettbewerbern manuell bevorteilt", sagte Apple in einer Stellungnahme an The Verge.

Allerdings hat Apple wohl schon einmal den eigenen Suchalgorithmus angepasst, um Anschuldigungen durch das Wall Street Journal und die New York Times zu entgehen. Einen einzelnen Entwickler habe es dafür gebraucht, so die New York Times in einem Bericht vom Juli 2019. Damals war nicht nur eine App unter dem Verdacht, von Apple bevorzugt zu werden, sondern ein ganzes Sortiment an Apple-Produkten.

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