App Store: Apple muss 5 Millionen Euro Strafe zahlen - pro Woche
Apple muss in den Niederlanden eine Strafe von 5 Millionen Euro zahlen. Das hat die niederländische Verbraucherschutzbehörde ACM (Authority for Consumer & Markets) in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben. Hintergrund sind Vorgaben der Behörde bezüglich Zahlungsmöglichkeiten bei Dating-Apps, die Apple nicht erfüllen soll.
Apple hatte Mitte Januar 2022 auf Druck der Behörde(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben, dass Anbieter von Dating-Apps alternative Bezahlsysteme in ihren Anwendungen verwenden dürfen. Allerdings ist die Ankündigung für die ACM zu unklar formuliert, weshalb die Behörde den Druck nun mit der Strafe erhöht. Apple soll dabei die Strafe pro Woche zahlen, bis die ACM zufrieden ist – bis maximal 50 Millionen Euro.
Der ACM zufolge hat Apple es trotz seiner Ankündigung nicht geschafft, die Anforderungen der Behörde zu erfüllen. Anbieter sollen Apple zufolge zwar die Möglichkeit haben, alternative Bezahlsystem nutzen zu können, allerdings war die ursprüngliche Ankündigung eher vage.
ACM sind Apples Ankündigungen zu vage
Vor allem der Umstand, dass Dating-App-Anbieter bislang nur die Option haben, ihr Interesse an der Möglichkeit einer alternativen Zahlungsmöglichkeit zu bekunden, stößt bei der ACM auf Widerstand. Apple würde trotz externer Zahlungen auch eine Gebühr erheben – ganz umgehen können Anbieter den an Apple anfallenden Anteil also nicht.
Der ACM zufolge rechtfertigen diese vagen Angaben zusammen mit weiteren Hürden für Dating-App-Anbieter fortlaufende Strafzahlungen. Die Behörde hat eigenen Angaben zufolge Apple darüber informiert, dass die bisherigen Ankündigungen nicht ausreichen. Apple sei immer noch verpflichtet, den Auflagen der ACM nachzukommen.
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