App Store: Apple erhöht die Preise für Apps

Apps in Apples App Store werden teurer. Apple hat die Preise erhöht und reagiert damit auf neue Steuergesetze und den fallenden Eurokurs. Es dürfte nicht lange dauern, bis die Preiserhöhung im App Store ankommt.

Artikel veröffentlicht am ,
Preiserhöhung bei Apple
Preiserhöhung bei Apple (Bild: Philippe Lopez/AFP/Getty Images)

Kunden werden von Apple nicht informiert, nur App-Anbieter wurden auf die Preiserhöhungen hingewiesen. Die Webseite 9to5mac zitiert aus einer E-Mail an App-Entwickler, in der auf die bevorstehende Preiserhöhung hingewiesen wird. Bei teuren Apps macht sich die Preiserhöhung deutlich stärker bemerkbar.

Preiserhöhung um 10 Prozent und mehr

Stellenmarkt
  1. Software Engineer (m/w/d) Schwerpunkt C#
    Thales Deutschland GmbH, Ditzingen
  2. IT-Administrator (m/w/d)
    Hays AG, Witten
Detailsuche

Apple erhöht die Preise um 10 Prozent und mehr, einen einheitlichen Prozentsatz gibt es nicht. Apple rundet alle Preise auf, so dass ohnehin teure Apps nochmals ein Stück teurer werden. Denn in den App-Store-Richtlinien enden alle Preise auf 99 Cent. Das Blog Schimanke.org hat die neue Preisstruktur in einer anschaulichen Übersicht zusammengefasst.

Die günstigsten Apps kosten statt bisher 0,89 Euro künftig 0,99 Euro. Aber schon bei der Preisgruppe mit 5,99 Euro steigt der Prozentsatz deutlich an. Eine Preissteigerung von 10 Prozent würde nur 6,59 Euro ergeben, wird von Apple aber mit 6,99 Euro angegeben.

Preiserhöhung wegen neuer Steuergesetze

Als Grund für die Preiserhöhung nennt Apple die neuen Umsatzsteuerregelungen innerhalb der EU. Seit dem 1. Januar 2015 müssen Anbieter digitaler Güter diese mit dem Umsatzsteuersatz aus dem Land des Käufers versehen. Bislang hatte Apple bei App-Käufen mit dem Prozentsatz in Luxemburg abgerechnet, weil er dort niedriger als in Deutschland ist. Die Änderungen gelten außer für den App Store auch für Apples Mac App Store und den iBook Store.

Golem Karrierewelt
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    20.-24.06.2022, virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Apple nennt einen weiteren Grund für die Preiserhöhung: der derzeit niedrige Euro-Kurs, der diese Woche ein Neun-Jahres-Tief im Vergleich zum US-Dollar erreicht hatte.

Umsatzrekord im App Store

Apple gab bekannt, dass im vergangenen Jahr im App Store ein Umsatz von mehr als 10 Milliarden US-Dollar erzielt wurde. Das soll ein neues Rekordergebnis darstellen, heißt es. Davon entfallen über 3 Milliarden US-Dollar auf Apple selbst, denn der Anbieter behält von jeder verkauften App einen Anteil von 30 Prozent.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


sp1derclaw 28. Apr 2017

Ich kann einige Leute hier verstehen, wenn sie das nicht schön finden. Grundsätzlich...

Netspy 10. Jan 2015

Theoretische Möglichkeiten, die praktisch für Entwickler irrelevant sind, gestatten nicht...

Lord Gamma 09. Jan 2015

Nein. Als Entwickler darf man nur was aus Mama Apples Vorgaben auswählen und muss jetzt...

Accolade 09. Jan 2015

Alle Apps kosten jetzt mindestens 10 Prozent mehr als bisher. Verteuernd wirkt sich aus...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Microsoft: Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland
    Microsoft
    Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland

    Build 2022 Der Microsoft Store soll noch attraktiver werden. So können Kunden ihre Apps künftig ohne lange Wartezeiten direkt veröffentlichen.

  3. Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
    "Macht mich einfach wahnsinnig"
    Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€ • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger • Samsung schenkt 19% MwSt.[Werbung]
    •  /