Abo
  • IT-Karriere:

App: Smartphones sollen Blinde zu Fotografen machen

Dustin Adams von der Universität Santa Cruz in Kalifornien will es Blinden ermöglichen, Fotos zu machen. Dazu entwickeln er und sein Team eine App, die auf den herkömmlichen Auslöser verzichtet und Gesten einsetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Fotos mit Tonaufnahme, Aufnahmeort und Zeit
Fotos mit Tonaufnahme, Aufnahmeort und Zeit (Bild: Dustin Adams)

Die Foto-App von Dustin Adams und seinem Team ermöglicht es Menschen mit mehr oder minder starken Sehbehinderungen bis hin zur Blindheit, kontrolliert zu fotografieren. Dabei wird anstelle des klassischen Auslöseknopfs zum Beispiel auf eine Geste auf dem Touchscreen des Smartphones gesetzt. Dadurch muss nun keine bestimmte Stelle des Bildschirms mehr getroffen werden. Der Entwicklung der iOS-App war eine Befragung der künftigen Benutzergruppe vorangegangen, bei der die Wünsche und Probleme der Zielgruppe mit herkömmlichen Fotoapparaten ermittelt wurden.

  • Foto-App für Blinde (Bild: Dustin Adams)
  • Foto-App für Blinde (Bild: Dustin Adams)
  • Foto-App für Blinde (Bild: Dustin Adams)
Foto-App für Blinde (Bild: Dustin Adams)
Stellenmarkt
  1. akquinet AG, Hamburg
  2. Wirecard Service Technologies GmbH, Aschheim bei München

Außerdem sind eine Gesichtserkennung und eine Sprachsteuerung vorhanden. Die App beziehungsweise das Smartphone sprechen aber auch mit dem Fotografen und benachrichtigen ihn, wie viele Personen gerade im Bild und scharf gestellt sind. Auch der Ton wird 30 Sekunden lang vor der Aufnahme aufgenommen, was dem Fotografen helfen soll, sich an die Situation zu erinnern, während das Foto entstand. Die Tonaufnahme kann zusammen mit dem Bild samt den üblichen Zeit- und Ortsdaten gespeichert werden. Auch diese Daten können vorgelesen werden.

Die App ist derzeit noch in der Entwicklung, so dass bislang weder Videos noch wirklich aussagekräftige Screenshots davon veröffentlicht wurden. Die App soll offiziell auf der Konferenz "Pervasive Technologies Related to Assistive Environments" vorgestellt werden, die vom 29. bis 31. Mai 2013 in Griechenland auf der Insel Rhodos stattfindet.

Einen wissenschaftlichen Aufsatz zu den Hintergründen der App haben die Wissenschaftler bereits in Form eines PDFs veröffentlicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)
  2. ab 234,90€
  3. 119,90€
  4. 249€ + Versand

Tantalus 13. Mai 2013

Es geht ja nicht nur um komplett blinde, sondern um "Menschen mit mehr oder minder...

Tantalus 13. Mai 2013

Gibts nicht schon passende Sprachsteuerungen für Smartphones? Ich meine jetzt nicht Siri...


Folgen Sie uns
       


Shadow Ghost - Test

Wir testen die Streamingbox Shadow Ghost und finden Bildartefakte und andere unschöne Fehler. Der Streamingdienst hat mit der richtigen Hardware aber Potenzial.

Shadow Ghost - Test Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /