Abo
  • Services:
Anzeige
Amazon Coins: virtuelle Währung für Apps
Amazon Coins: virtuelle Währung für Apps (Bild: Amazon/Screenshot: Golem.de)

App-Käufe: Verbraucherschützer warnen vor Nachteilen bei Amazon-Coins

Amazon-Coins sind praktisch beim Bezahlen von Apps. Der Einkauf mit Coins ist aber nicht immer billiger. Zudem ist Coin nicht gleich Coin.

Anzeige

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor Einschränkungen bei der Währung für App-Käufe, den Amazon-Coins. Mit dem virtuellen Guthaben können Besitzer von Android-Geräten ihre App-Käufe bequemer bezahlen, wirbt der US-Konzern. Doch Amazon nimmt sich in den nicht einfach auffindbaren AGB das Recht, das Programm Amazon-Coins "jederzeit ohne Ankündigung ganz oder teilweise" zu ändern, zeitweilig auszusetzen oder einzustellen.

Zum Start schenkt Amazon jedem Kindle-Fire-Besitzer 500 Coins. Die Münzen im Wert von 5 Euro werden dem Nutzerkonto gutgeschrieben. Der nominelle Wert einer Coin beträgt 1 Cent. Aber schon, wenn der Kunde 500 Stück kauft, zahlt er nur 4,80 Euro. 1.000 Coins gibt es für 9,50 Euro, 2.500 Coins für 23 Euro. 5.000 Coins gibt es für 45 Euro und 10.000 Coins für 90 Euro.

Die Verbraucherschützer kritisieren, dass es für die Kunden kein einsehbares Coin-Konto gibt. Lediglich der Restbetrag des Guthabens lässt sich als kleiner Hinweis abrufen, wenn sich Produkte mit virtuellen Münzen bezahlen lassen. Zudem ist Coin nicht gleich Coin: Anders als gekaufte Paket-Coins verfallen Restbeträge von Werbe-Coins nach Ablauf eines Jahres. Das gilt auch für Coins, die als Bonus für den Kauf einer App ausgegeben werden. Doch Amazon sagt zu, immer erst die ältesten Werbe-Coins und zuletzt die gekauften abzubuchen. Über einen Kontozugriff kontrollieren lässt sich das für den Nutzer jedoch nicht.

Wegen der Treuebindung bestehe zudem die Gefahr, keinen Preisvergleich für die Apps mehr zu machen. Und das kann nachteilig sein, so das Ergebnis einer Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW. "So gab es 30 beliebte Apps im Google-Store für 52,61 statt 56,34 Euro bei Amazon. Eine Ersparnis von immerhin 3,73 Euro oder 373 Coins. Das sind knapp 7 Prozent. Immerhin achtmal war Google im Vergleich günstiger, dreimal Amazon. Fünfmal gab es die Bezahl-App von Amazon bei Google so kostenlos: bei Plague Inc. oder dem Taschenrechner Pro, bei Planet of the Cubes, Bike Race und dem Quiz Igenify", rechnen die Verbraucherschützer vor.


eye home zur Startseite
Realist_X 01. Jul 2014

Das ist ja auch verlockend, aber von 1000 Apps ist für mich vielleicht mal eine...

wmayer 01. Jul 2014

Da gibt selbst die verlinkte Quelle keine echte Auskunft. Es wird aber erst in Euro...

Endwickler 01. Jul 2014

Na, da ist aber keine Steigerung des Nachlasses mehr erkennbar. Aus welchem Grund wurde...

Lord Gamma 01. Jul 2014

Naja, wenn man für 90 ¤ den Gegenwert von 100 ¤ bekommt, sind da schon ein paar Zinsen...

Spaghetticode 01. Jul 2014

Schön wärs. Leider kann der Herausgeber die Gültigkeit in der Regel auf 3 Jahre...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Warner Music Group Germany Holding GmbH, Hamburg
  2. R&S Cybersecurity ipoque GmbH, Leipzig
  3. Bundesdruckerei GmbH, Berlin
  4. SICK AG, Reute bei Freiburg im Breisgau


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 12,99€ + 5,00€ Versand (USK 18)
  3. 3,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Wemo

    Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

  2. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  3. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  4. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  5. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  6. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  7. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  8. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  9. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  10. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

  1. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    ve2000 | 01:26

  2. Re: Exzessive Nutzung kann sogar ein unerfüllter...

    bombinho | 01:10

  3. Re: War Huawei nicht auch mal ein Billig-"China...

    sofries | 00:37

  4. Alternativen?

    Chrizzl | 00:32

  5. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    __destruct() | 00:22


  1. 18:10

  2. 10:10

  3. 09:59

  4. 09:00

  5. 18:58

  6. 18:20

  7. 17:59

  8. 17:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel