• IT-Karriere:
  • Services:

App: Google startet Android Auto

Google will ins Auto - und hat die App Android Auto veröffentlicht. Pioneer bringt passend dazu Autoradios mit großem Display auf den Markt, die Navigation, Wetter, Musik, Telefonate und SMS vom Android-Smartphone anzeigen. Autos mit Android Auto fehlen indes noch.

Artikel veröffentlicht am ,
Android Auto
Android Auto (Bild: Pioneer)

Mit der App für Android Auto hat Google seine In-Car-Lösung vorgestellt gestartet. Mit Android Auto können Informationen vom Smartphone auf dem Autodisplay angezeigt werden. Gesteuert wird Android Auto mit Sprachbefehlen und den Bedienelementen des Autos. Das Android-Smartphone wird per USB mit dem Autoradio verbunden und schaltet sein Display dann bis auf einen Schriftzug ab. So soll der Fahrer möglichst wenig abgelenkt werden. Nicht jede App kann auf dem Autodisplay gespiegelt werden, sondern nur speziell dafür entwickelte. Apps, die Videos anzeigen, sind generell untersagt. Einige Apps zum Musikstreaming gibt es bereits.

Stellenmarkt
  1. HIS Hochschul-Informations-System eG, Hannover
  2. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Dortmund

Mit Android Auto kann die Navigation samt Verkehrsmeldungen, aber auch die Musiksteuerung realisiert werden. Telefonate lassen sich einleiten, wenn der Benutzer den Kontaktnamen sagt. Auch SMS lassen sich diktieren und versenden. Wer will, kann Wetterinformationen abrufen oder Google befragen. In der Hilfe von Android Auto hat Google einige Hinweise gegeben, was mit dem System während der Fahrt möglich ist. Fragen wie "Wie viele Menschen wohnen in Rumänien" oder "Wie viel ist 34 mal 94" werden ebenso beantwortet wie "Finde Tankstellen in der Nähe" oder "Wann hat das Café Kranzler in Berlin geöffnet?".

  • Android Auto (Bild: Google)
  • Android Auto (Bild: Google)
  • Android Auto (Bild: Google)
  • Android Auto (Bild: Google)
Android Auto (Bild: Google)

Ein Nachteil: Das Smartphone muss online sein, sonst bringen viele Funktionen von Android Auto nichts. Ein weiteres Manko sind bisher noch die fehlenden Fahrzeuge, die Android Auto unterstützen. Zwar führt Google schon seit Anfang 2014 die Open Automotive Alliance, der unter anderem Audi, General Motors, Honda, Hyundai und Nvidia angehören, doch Fahrzeuge für den Massenmarkt fehlen. Ein Mitglied der Initiative ist auch Pioneer.

Der japanische Hersteller hat drei Radios mit großem Display vorgestellt, die als Nachrüstlösung geeignet sind. Dazu gehören das AVIC-8100NEX, das AVIC-7100NEX und das AVH-4100NEX, die zwischen 700 und 1.400 US-Dollar kosten. Für den deutschen Markt sind die Geräte noch nicht angekündigt worden. Sie sind auch mit Apples Carplay kompatibel, das ähnlich funktioniert wie Android Auto und ebenfalls mit dem Problem kämpft, dass Autos, die es ohne Nachrüstung nutzen können, Mangelware sind. Noch dieses Jahr sollen Autos auf den Markt kommen, die mit Android Auto und Carplay kompatibel sind. Audi zeigt ein Auto mit Android Auto bereits auf der Cebit.

Die Android-Auto-App von Google steht im Play Store zum kostenlosen Download für Android-Smartphones mit Android 5.0 bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 92,99€
  2. (u. a. FIFA 20 für 27,99€, Dragon Ball Z Kakarot für 46,89€, Rainbow Six: Siege Deluxe für 8...
  3. 39,99€
  4. (-67%) 7,59€

Yian 22. Mär 2015

Das bunte Hintergrundbild soll wohl beeindrucken. Was soetwas zwischen den Armaturen...

Anonymer Nutzer 21. Mär 2015

In solchen Systemen kommen idR sehr gute resistive Touchscreens zum Einsatz und man...

ad (Golem.de) 21. Mär 2015

http://www.apkmirror.com/apk/google-inc/android-auto/android-auto-1-0-062923-1788739...

Sebbi 20. Mär 2015

Damit funktioniert dann weder Qi noch NFC ... ich hab mir einen Qi-Lader hinter eine...

Sebbi 20. Mär 2015

Ich hab 70¤ für Bluetooth Freisprechen, MP3s, Aux, etc bezahlt. Allerdings kein DAB...


Folgen Sie uns
       


Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR)

Wir haben den Bereichsvorstand Luftfahrt beim DLR gefragt, was Alternativen zum herkömmlichen Flugzeug so kompliziert macht.

Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR) Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  2. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen
  3. Concept Duet und Concept Ori Dells Dualscreen-Geräte machen Microsoft Konkurrenz

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. CCC "Contact Tracing als Risikotechnologie"
  2. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
  3. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück

Bodyhacking: Prothese statt Drehregler
Bodyhacking
Prothese statt Drehregler

Bertolt Meyer hat seine Handprothese mit einem Synthesizer verbunden - das Youtube-Video dazu hat viele interessiert. Wie haben mit dem Psychologieprofessor über sein Projekt und die Folgen des Videos gesprochen.
Ein Interview von Tobias Költzsch


      •  /